Pkw fährt in Wiltz fünf Passanten an – ein Kind getötet

Zwischenfall

Die luxemburgische Polizei prüft, ob es sich um einen Unfall handelt oder ob der Autofahrer absichtlich in die Personengruppe gefahren ist.

Im nordluxemburgischen Wiltz ist am Mittwochnachmittag ein Auto in eine Personengruppe gefahren. Insgesamt fünf Personen wurden zum Teil schwer verletzt, ein Kind kam ums Leben.

Wie verschiedene Luxemburger Medien berichteten, ereignete sich der folgenschwere Zwischenfall gegen 15.15 Uhr in der Rue Grande-Duchesse Charlotte. Nach Angaben der Rettungskräfte CGDIS seien fünf Personen verletzt worden. Am Abend wurde bekannt, dass ein Kind seinen schweren Verletzungen erlegen sei.
Der Luftrettungsdienst Air Rescue war mit zwei Hubschraubern im Einsatz. Vor Ort waren ferner Rettungsdienste aus Wiltz, Hosingen, Ulflingen und Goesdorf sowie die Notärzte aus Luxemburg und Ettelbrück.
Wie ein Sprecher der Police Grand-Ducale mitteilte, werde noch geprüft, ob es sich um einen Unfall gehandelt oder ob der Fahrer die Menschen absichtlich angefahren hat. Die geschädigten Personen befanden sich auf dem Bürgersteig. Die Polizei gehe derzeit nicht davon aus, dass es einen terroristischen Hintergrund gebe. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft könne es sich um eine Familientragödie handeln. Die Opfer des Zwischenfalls wurden in die Klinik nach Ettelbrück gebracht. Bei den Verletzten handelte es sich um zwei Frauen, die mit ihren Kinderwagen unterwegs waren sowie um einen Mann. (red)

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