Paradiesische Zustände in St.Vith

Kommentar

„Wir haben doch alles“: Die Gesprächsteilnehmer der LokalRunde waren sich am Sonntag größtenteils einig, dass es sich in St.Vith gut leben lässt. | Foto: Ralf Schaus

Die LokalRunde in St.Vith kommentiert GE-Redakteur Jürgen Heck.

„Nein, in St.Vith fehlt nichts“ oder „Wir haben doch alles „: Wie nicht anders zu vermuten, kam bei der LokalRunde in St.Vith am Sonntagmorgen viel Zufriedenheit zum Ausdruck. Einkaufsmöglichkeiten, Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sowie Behörden: Die Suche nach dem berühmten Haar in der Suppe gestaltet sich auf den ersten Blick schwierig. Dieser Eindruck bestätigte sich im Foyer des Triangels. Hinter diesen vermeintlich paradiesischen Zuständen steckt jedoch jede Menge Einsatz: der der Geschäftswelt oder der Ehrenamtlichkeit sowie der gleichermaßen unterschätzten wie kritisierten öffentlichen Hand. Hohe Zufriedenheit vermittelt aber auch immer das Gefühl, dass alles von alleine läuft, „da ist es nicht erforderlich, dass ich mich engagiere“, wird sich mancher sagen und zurücklehnen. Doch die Zivilgesellschaft , und in St.Vith speziell die Kommunalpolitik, braucht angesichts des bevorstehenden Generationswechsels auf allen Ebenen viele neue und frische Kräfte, um das hohe Level zu halten oder gar anzuheben.

Mangelnde Parkplätze im Stadtzentrum oder in der Klosterstraße mögen Anlass zu Diskussionen bieten, doch auch auf eine Gemeinde von der Größenordnung von St.Vith warten nicht erst nach dem Urnengang von Oktober 2018 ganz andere, große Herausforderungen, deren Meistern das Zusammenwirken aller aktiven Kräfte erforderlich macht.

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