Ostbelgien im Rückblick: Paul Bolle verwaltete sein „Bollenien“

DAMALS

König Baudouin empfing Paul Bolle bei einem Besuch in Eupen.Bild: ZVS

Er war kein Ostbelgier und nur vorübergehend hier aktiv, und dennoch bleibt sein Name mit einer ungewöhnlichen Aufgabe verknüpft, die er gekonnt und mit der Würde eines erfahrenen Hauptdarstellers in einem nur einmal aufgeführten Akt erfüllte: Paul Bolle.

Der 1890 in Hasselt geborene Armeeangehörige hatte den Ersten Weltkrieg als

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  1. Allerdings…..dieser Mann hat seine Kompetenzen nicht überschritten. Mein Vater war in Losheim ald deutscher Polizist beschäftigt.
    Herr Bolle hat eine einzigartige Sonderregelung verfasst, die meinem Vater es ermöglichte, vom gehassten NS, die er niemals gemocht hatte, seine Nationalität zu wechseln.
    Er wurde belgischer Bürger, erlernte wie sein Frau…die französische Sprache .
    Diesem Mann sei gedankt.

  2. Für seine Arbeit an der Serie „Ostbelgien damals“ möchte ich dem Autor, Herrn Warny, recht herzlich danken. Es wird immer so viel kritisiert und gemeckert, deshalb ist es wichtig, ein Lob dort zu veröffentlichen, wo es angebracht und mehr als verdient ist.

    Es ist erstaunlich, im Rückblick zu lesen, wie viele Menschen aus ganz verschiedenen Perspektiven heraus in Ostbelgien gewirkt haben oder der Gegend verbunden waren.

    Ich kann mir vorstellen, dass Herr Warny noch eine lange Liste in Reserve hat und die Themen ihm so schnell nicht ausgehen werden, zumal wenn er, was ich mir wünschen würde, auch Wissenschaftler, Künstler oder Autoren noch stärker berücksichtigen würde.

    Kleine Anregung an die Redaktion: Könnte man für diese Reihe keine eigene Unterrubrik einrichten, so wie es für Herrn Derwahls „Nachtnotizen“ der Fall ist?

    1. Ich schließe mich Ihrem Lob „an der richtigen Stelle“ an, Herr Schleck.
      Sehr interessante Artikel. Hoffentlich folgen noch einige mehr. Ich nehme an, die Artikelserie wird später in einem Buch veröffentlicht. Ansonsten kann man sich die Artikel ja auch ausschneiden oder, zeitgemäßer, aus dem GE-Archiv „digital herauskopieren“…

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