Lorenz Paasch lehnt Windräder an E42-Rastplatz in Emmels ab

Energie

Der St.Vither Ehrenschöffe Lorenz Paasch lehnt den Bau von zwei Windrädern entlang des Autobahnparkplatzes Emmelser Wald ab und plädiert stattdessen für eine Erweiterung des bestehenden Windparks Emmelser Heide (im Hintergrund). | Foto: NC-Media

Für den Windpark der Gemeinden Amel und Büllingen steht die Ampel mittlerweile auf grün, für das kürzlich von der Gesellschaft Saméole präsentierte Windkraftprojekt am Autobahnrastplatz Emmelser Wald steht die Genehmigungsprozedur dagegen erst bevor. Die Pläne stoßen in Teilen der Bevölkerung auf Widerstand, auch der St.Vither Ehrenschöffe Lorenz Paasch lehnt

Von Arno Colaris

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  1. In Deutschland werden im Winter etliche Wege gesperrt, weil von den Windmühlen Eis abgeworfen wird womit durchaus ein Mensch erschlagen werden könnte. Und hier sollen gleich mehrere Windmühlen in unmittelbarere Nähe von Parkplätzen stehen, wo ganze Wochenende viele Fernfahrer in unmittelbarer Nähe stehen müssen.
    Wer plant solche Spinnerprojekte?

    1. Na ja, jeder will Strom haben! Wie wäre es dann mit einem Mini-Kernkraftwerk à la Tihange statt den Windmühlen?

  2. Na ja, Kernkraftwerke werfen keine Eisbrocken auf Autos und Menschen. …übrigens mit welchem Strom betreibt Pierre Völl seinen Computer, wenn Nachts kein Wind weht?

  3. An den bestehenden Windpark kann ohne Probleme mindestens noch ein Windrad dazu gebaut werden. Er liegt an einem Feldweg, der im Winter nicht befahren werden muss.

    Außerdem kommen die Windräder, die in einer Verlängerung der Linie der Bestehenden nicht näher an die bewohnten Gebiete ran, sondern entfernen sich weiter von bebauten Flächen.

    Problematisch wäre lediglich, wenn für den Bau weiterer Anlagen noch Wald abgeholzt werden müsste. Denn ökologisch ist es nicht, wenn man in Brasilen den Regenwald schützt und im Gegenzug unsere heimischen Wälder abholzt, um so gennannten grünen Strom zu produzieren. Natur und Umwelt schützt man nicht, indem man Bäume fällt und damit Wohnraum für Waldbewohner und Sauerstoffproduzenten entfernt, nur damit an dieser Stelle dann Gerätschaften stehen, die so hoch sind, dass Menschen, Vögel und andere Erdenbewohner durch Geräusche und Schattenwurf erheblich gestört werden.

    1. Wie gesagt, warum die Kernkraftwerke dann abbauen, da sie ja keine Eisbrocken auf Autos und Menschen werfen? Was die aber ansonsten anstellen können braucht man ja nur den Menschen in Tchernobyl, Fukushima und anderen zu fragen! Da sind mir die Eisbrocken aber lieber!

    2. @Völl
      und vor allem ist es am besten, wenn kein Wind weht, dann haben Sie keinen Strom UND es fallen keine Eisbrocken auf Mensch und Auto. Ist das nicht schön, wenn wir keinen Strom haben so wie früher? 😃
      nach so manchem Stromausfall in Großstädten ist 9 Monate später die Geburtenrate drastisch gestiegen.
      Daraus schlussfolgert man: wenn man die Bevölkerungszahl in Ostbelgien steigern will, muss man Befürworter der Energiewende sein, damit wir keine geregelte Stromversorgung mehr haben, so wie in Schwarzafrika.😍

    3. „Schwarzafrika“? – Ich wusste ja, dass Herr Scholzen eine Nostalgie für schrottreife Atommeiler hat, aber dass er Begriffe aus der Kolonialzeit verwendet…

      Da stellt sich in der Tat die Frage, wer denn „wie früher“ lebt.

  4. Na ja, Herr Scholzen,
    und wenn man die Geburtenrate auf Null reduzieren will, soll man es eben wie in Tchernobyl, Fukushima und anderen machen. Das könnte letztendlich alle Probleme definitiv lösen.
    Natürlich sind die Windräder nicht die ideale Lösung, sowie zur Zeit andere Energieerzeuger, inklusive Kohle- bzw. Kernkraftwerke. Aber solange einige „Geldsäcke“ sich an diesen Energien gewissenlos bereichern und sie von den Politmarionetten weiterhin freie Bahn bekommen, wird es nie eine nachhaltige Wende geben.

  5. …. den Menschen in Tchernobyl
    Wie kann man immer wieder die gleichen abgeleierten Argumente benutzen?
    Damals in Tchernobyl ist wissendlich ein Test durchgeführt worden,bei dem sämtliche Sicherheismaßnamen ignoriert wurden. Die Leute, die damals an den Schaltanlagen saßen, haben ohne Rücksich auf die Folgen eine Kette von Tests durchgeführt, ohne die Vorschriften zu beachten. Erst als es kein Ausweg mehr gab, hat man in chaotischer Weise wieder sämtliche Fehler gemacht, die nur zu machen waren.
    Glaubt denn irgend ein Mensch, dass so viele jahre nach einem solchen Ereignis immer noch alle die gleichen Fehler ein weiteres mal machen würden?
    Pierre Völl sagt: Da sind mir die Eisbrocken aber lieber!
    Vielleicht hat er schon mal einen auf den Kopf bekommen. Oder denkt er: “ Was stört es mich, wenn irgendeinem Fernfahrer aus Osteuropa ein Eisklotz auf den Dätz fällt…..Hauptsache ich habe meinen schönen grünen Strom;“

    1. „Glaubt denn irgend ein Mensch, dass so viele jahre nach einem solchen Ereignis immer noch alle die gleichen Fehler ein weiteres mal machen würden?“

      Tchernobyl: 1986
      Fukushima: 2011

      Nicht die gleichen Fehler, aber andere, die ebenso verheerende Auswirkungen haben können, und die die Frage aufwerfen, ob eine solche Technologie trotz aller Vorkehrungen aufgrund ihrer potenziell katastrophalen Folgen im Störfall noch zeitgemäß ist. Ich habe noch von keinem Windrad gehört, durch dessen Versagen so viele Menschen direkt und indirekt gestorben sind und 6.400 Quadratkilometer Land (Tchernobyl) bzw. 2.000 Quadratkilometer (Fukushima) so stark radioaktiv belastet wurde, dass es für Menschen für Jahrhunderte völlig unbrauchbar und unbewohnbar wurde.

    2. Abgeleierten Argumente! Bestimmt wie die zahlreichen Abgeleierten Opfer von Tchernobyl! Na ja, die waren nun mal zur falschen Zeit am falschen Ort, wo eben keine zufälligen Eisblöcke vom Himmel fallen!
      Money, Money, Money….

  6. Eigentlich ging es in diesem Beitrag nur um den besseren Standort für neue Windmühlen.
    Dazu habe ich im meinem Beitrag 16. Dezember 2018 um 16:16 meine Meinung abgegeben. Leider nutzen aber immer die gleichen Nutzer ein Thema um immer wieder auf das ihnen genehmere Thema um zu schwenken. Die eigentliche Diskussion wird dadurch nicht positiv angestoßen.

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