Kreuzung in Schönberg wird entschärft

Verkehrssicherheit

Noch vor der Winterpause haben in der letzten Woche die Arbeiten zur Neugestaltung der Kreuzung Bleialfer Straße/Wejerwääch begonnen.
Noch vor der Winterpause haben in der letzten Woche die Arbeiten zur Neugestaltung der Kreuzung Bleialfer Straße/Wejerwääch begonnen. | Foto: Petra Förster

An der Kreuzung Bleialfer Straße/Wejerwääch in Schönberg haben die Arbeiten zur Entschärfung der gefährlichen Kurve begonnen. Derzeit werden zunächst neue Leitungen verlegt.

Von Petra Förster

Eine Ampelanlage in der Bleialfer Straße zeigt an, dass hier derzeit langsam gefahren werden sollte. Die Straße wird derzeit wegen der Arbeiten auf der N 626 etwas stärker frequentiert als sonst, da der Verkehr zwischen Schönberg und St.Vith teilweise über diese Strecke umgeleitet wird.

In dieser ersten Phase der Arbeiten werden zunächst Gräben gezogen, um neue Leitungen zu verlegen. Bauherr Günther Leufgen hofft, dass noch vor dem Wintereinbruch der Unterbau des neuen Straßenverlaufs steht und eine erste Schicht Asphalt aufgetragen werden kann. Aber dies ist vor allem vom Wetter abhängig.

Der delegierte Verwalter des Bauunternehmens Leufgen hat von seinem Bürofenster aus direkten Einblick auf die Kreuzung und schon ein ums andere Mal eine gefährliche Situation beobachtet. Deshalb hat er sich auch dazu entschlossen, die gefährliche Kurve auf seine Kosten zu entschärfen.

Die spitze Kurve soll in der neuen Straßenführung etwas runder werden. Beidseits der Straße wird zudem ein Bürgersteig angelegt.

Auf 60.000 bis 80.000 Euro werden die Kosten für die Verlegung der Straße geschätzt. Die spitze Kurve soll in der neuen Straßenführung etwas runder und damit übersichtlicher werden. Beidseits der Straße wird zudem ein Bürgersteig angelegt. Die Stadt St.Vith wird auf ihre Kosten einen beleuchteten Fußgängerüberweg anlegen. Außerdem nutzt die Leufgen AG die Gelegenheit, für ihre Mitarbeiter einen Parkplatz vor den Lagerräumen zu schaffen. Gleichzeitig wird der Parkplatz vor dem Verwaltungsgebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite neu gestaltet.

Wie lange die Arbeiten dauern, hängt im Wesentlichen von der Witterung ab. „Wenn das Wetter so bleibt wie im Moment, hoffen wir vor dem Winter noch ein gutes Stück voranzukommen“, sagte Günther Leufgen am Montag gegenüber dem GrenzEcho.

Die Leufgen AG beschäftigt in Schönberg rund 100 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist zwar in der Baubranche tätig, aber auf Neu- und Umbauten, Renovierungen sowie Innenausbau spezialisiert. Deshalb wurden mit den Straßenarbeiten Kollegen beauftragt.

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