Keine Asylbewerber mehr in Beho und Ligneuville

Rotes Kreuz

Das Zentrum in Ligneuville wird schließen. | Foto: Archiv

Das Rote Kreuz hat sich dazu entschlossen, bis Dezember mehrere Asylbewerberzentren in der Region zu schließen. Betroffen sind Ligneuville (Malmedy) und Beho (Gouvy) sowie Barvaux (Durbuy) und Herbeumont. 515 Plätze boten diese vier Zentren.

Die Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge in Belgien sinke stetig und in naher Zukunft würde die Föderalregierung Anstrengungen unternehmen, diese Zahl noch deutlicher zu reduzieren. Daher würde das Rote Kreuz nun schon vorgreifen, ließ der Verantwortliche Billy Jungling in „La Meuse“ verlauten.

Die Auswahl der zu schließenden Zentren wurde nicht dem Zufall überlassen. In Beho und Ligneuville standen große Investitionen an, die das Rote Kreuz aber angesichts der derzeitigen Lage und den sinkenden Flüchtlingszahlen nicht tätigen wollte. Arbeitsplätze werden durch diese Maßnahme verloren gehen. Das Rote Kreuz wird sich diesbezüglich mit den Gewerkschaften zusammensetzen. Die Asylbewerber kommen in anderen Zentren des Roten Kreuzes unter. (ab)

  1. Ich wohne in direkter Nähe des Flüchtlingsheims in Ligneuville und muss sagen, dass ich nie Probleme mit den untergebrachten, jugendlichen Flüchtlingen hatte. Diese waren immer sehr freundlich, gingen in Malmedy zur Schule und machten Ferienjobs in hiesigen Unternehmen.
    Das Einzige, was auffällig war, waren diverse Streitigkeiten und Prügeleien unter ihnen (verschiedene Kulturen). Letzte Woche standen einmal 5 Polizeifahrzeuge dort, keine Ahnung was los war. Die Ambulanz war leider wöchentlich 1-2 vor Ort.
    Alles in Allem haben diese Leute sich jedoch gut bei uns in Ligneuville integriert.

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