IZOM und CSP

Gesundheitsversorgung

Als Antwort auf den Leserbrief von Colin Kraft (siehe GrenzEcho von Donnerstag, 12. Oktober, Seite 2) schreiben E. Jadin, C. Servaty, L. Scholzen und L. Klinkenberg, Mitglieder des Gesundheitsauschusses im DG-Parlament:

„2019 haben die Bürger der DG die Wahl“, schreibt der zukünftige Spitzenkandidat (?) der CSP, Colin Kraft. Er macht den Patienten Hoffnung: Wer die CSP wählt, bekommt das IZOM zurück. Dabei weiß die CSP, dass die DG das IZOM nicht retten kann, weil sie diese Befugnis nicht hat. Es ist eine föderale Zuständigkeit.

Egal, wer 2019 in der DG gewählt wird; er wird kein neues IZOM einführen können. Kranken Menschen unberechtigte Hoffnungen zu machen, um Stimmen einzusammeln, das ist abstoßend! Wahlkampf mit unhaltbaren Versprechen auf dem Rücken von Patienten zu machen, ist einer christlichen Partei nicht würdig!

Die CSP setzt noch einen drauf: „IZOM: es kämpft nur die CSP“, schreibt sie. Eine Lüge! Die Regierung hat sich vor dem Ende des Abkommens für eine Fortführung eingesetzt. Als jedoch klar wurde, dass das IZOM nicht fortgeführt werden kann, hat sie die örtlichen Krankenkassen bei der Ausarbeitung einer Alternative unterstützt. Die föderale Abgeordnete hat in Brüssel ebenfalls für eine Folgelösung gekämpft. ALLE Parteien im Parlament der DG haben sich für das IZOM eingesetzt. Alle! Die CSP verunglimpft nicht nur alle anderen Parteien, sondern auch die ostbelgischen Krankenkassen. Diese haben sich sehr für das IZOM starkgemacht. Dass die CSP ihnen vorwirft, sie hätten nichts getan, ist allerhand! Was hat denn die CSP getan? Hat sie zur Fortführung des IZOM beigetragen? Mit welchem Erfolg? Ja, die CSP hat sich in der DG, wo darüber nicht entschieden wird, massiv zu profilieren versucht. Aber ansonsten hat sie sich ihrer Verantwortung gänzlich entzogen. Dass es überhaupt zu einer Alternative zum IZOM gekommen ist, ist nicht der CSP zu verdanken.

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