Wouter Beke stellt Theo Francken infrage

Politik

Für Staatssekretär Theo Francken (N-VA) scheint es immer enger zu werden. | Foto: Photo News

Staatssekretär Theo Francken (N-VA) und seine Asylpolitik geraten immer mehr unter Beschuss. Die verbalen Angriffe auf Francken seitens der politischen Gegner halten an und werden vor allem immer aggressiver. In einem Radiointerview stellte der CD&V-Vorsitzende Wouter Beke am Freitagmorgen die Integrität des N-VA-Politikers infrage.

Von Ulrike Mockel

Seit seinem Amtsantritt steht

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?

REGISTRIERUNG für neue Nutzer

Neu hier? Testen Sie 14 Tage lang unser Angebot kostenlos und unverbindlich, indem Sie sich registrieren
Registrieren
  1. Klar, das muss ja sein, liegt der Herr Francken in den Umfragewerten doch um ein Mehrfaches dem Herrn Beke voraus…

  2. Und wie bewerten sie das Verhalten von Herrn Francken Herr Bosch? Wieder alles nur Erfindung und Bashing der Presse ?
    PS. Die Beliebtheit eines Politikers sagt nichts über seine Befähigung aus, sein Amt „korrekt“ auszuüben. Dafür zeugen zahlreiche vormals beliebte Politiker, die als Diktatoren endeten oder in die Wüste geschickt wurden.

    1. @ Dieter Leonard sagt: (29. Dezember 2017 um 21:35),
      Wo sind die Beweise Herr Leonard, dass gefoltert wird in Soudan…Ach ja die „abgeschobenen“ sind die “ Zeugen die man trauen soll(!!!).
      An deren Stelle würde ich auch Lügen, Hauptsache ich dürfte hier bleiben.
      Sogar der Anwalt diese „Soudanesen“ hat Zweifel an deren Aussagen, das sagt einiges aus.
      Wieviel Politiker wären noch im Amt wenn man nach dem“Korrekt ausführen des Amtes“ gehen würden, Herr Leonard???
      Es hätten „nie welche gegeben“ Herr Leonard…Denn es sind alles nur „LÜGNER “ bzw. „die nicht ganz die Wahrheit sagenden Nichtsnutzen“.
      Ausser vor die Wahlen…
      Auch in unsere DG wären keine mehr im Amt, denn die sind nicht besser als alle Anderen, egal welches Niveau Sie betrachten(Beispiel gab es in diesem Jahr zu genüge, auch wenn man es nicht wahrhaben will).
      Wenn wir allerdings einige Politiker mehr des Niveaus Franckens in Belgien hätten, wären wir besser dran.
      Betrachten Sie mal die heutige Situation(u.a; Staatsschuld usw…).
      Übrigens ist es üblich dass die Leute zurückgeschickt werden in dem Land von wo sie ursprünglich als erste ausgereist sind.
      In diesem Fall ist dass Ägypten, also Kairo.
      Was danach mit den Leuten passiert kann man der Belgischen Staat nicht ankreiden.

  3. Wer ist Wouter Beke? Francken ist der einzige Vernünftige, „da oben“. Er hat wenigstens nicht den Norden verloren (im Gegensatz zu den Schweden, zBsp). Weiter so, Herr Francken!

  4. Es freut mich dass man versucht Journalismus zu betreiben und wertfrei zu berichten. Einen kleinen Schönheitsfehler hat das Ganze aber im letzten Abschnitt. Premierminister Michel hat die Rückführungen nicht gestoppt weil Francken angeblich nicht die Wahrheit gesagt hat sondern weil es angeblich Misshandlungen von rückgeführten Soudanesen gegeben hat. Daraufhin kamen die Aussagen zu geplanten Rückführungen, bzw. geplanten aber abgesagten Rückführungen, bzw. Rückführungen nach Kairo, usw. und Francken wurde (von einigen Gegnern) der Lüge bezichtigt.
    Viel Wichtiger aber ist der Grund des Problems, den keiner der Politiker der Roten und Grünen so ausdrücken will. Diese Parteien wollen dass keiner mehr abgeschoben wird und Belgien alle Migranten aufnehmen (und versorgen) soll.
    Man beruft sich dabei auf Artikel 3 des europäischen Vertrags der Menschenrechte der besagt das niemand in ein Land abgeschoben werden darf wo er dem Risiko von Folter, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung ausgesetzt ist. Nun ist die Interpretation dieses Artikels sehr kontrovers, die strikte Interpretation ist die dass wohl niemand mehr irgendwohin abgeschoben werden kann, sicher nicht nach Afrika oder den nahen Osten.

  5. Asyl à la carte? Das Spezielle an der Sache mit den Soudanesen ist doch, dass diese garkein Asyl in Belgien beantragen wollen, bzw. sich entsprechend weigern, da sie eigentlich nach England weiterreisen möchten. England wird sich natürlich entsprechend weigern und das Land, in dem sie eingereist sind (und laut Dublin eigentlich „hingehören“) auch. Wer zwingt da eigentlich wen? Auch die Tatsache(?) der Misshandlungen der Heimgekehrten ist umstritten und wird von „interessierten Seiten“ gegenteilig beurteilt, wobei ich dem Ausländeramt eher eine korrekte Einschätzung, weniger von Interessen geleitet, zutraue.
    Was Francken selbst betrifft, so bin ich der Ansicht dass er gute Arbeit macht, auch wenn er viel dafür kritisiert wird, wahrscheinlich aber auch weil er in den Umfragen so gut bewertet wird. Mit „echten Flüchtlingen“, die hier um Asyl bitten, geht er m.E. korrekt um. Mit den anderen vielleicht etwas „brutal“ (u.a. Abschiebehaft), aber manch europäisches Land dürfte uns gerade wegen seiner konsequenten Haltung um ihn beneiden.

  6. Bei der Diskussion um Herrn Francken darf wohl eins nicht vergessen werden. Er handelt im Auftrag der Regierung, also auch der CD&V Regierungsmitglieder, und im Rahmen der bestehenden belgischen Gesetze.
    Es mag sein das seine Ausdrucksweise manchmal wenig diplomatisch ist und er auch gerne mal provoziert, angesichts der Angriffe und der Wortwahl seiner politischen Gegner kann ich ihm das aber nicht mal verdenken.
    Eins ist jedenfalls auch klar : noch nie wurden Wörter wie „Flüchtlinge“ und „Asyl“ so missbraucht wie in den vergangenen zwei Jahren.

Kommentare sind geschlossen.