Strom zum Sozialtarif wird teurer

Marktanalyse

Die Preiserhöhung erfolgt nach Angaben der zuständigen Kommission infolge eines Marktanalyse. Foto: belga

Bedürftige, die Elektrizität zum Sozialtarif beziehen, beziehungsweise die Öffentlichen Sozialhilfezentren  (ÖSHZ), die diese Ausgabe oft an deren Stelle übernehmen, müssen künftig tiefer in die Tasche greifen.

Wie die Zeitung „Het Nieuwsblad“ am Samstag berichtet, soll der Strom zum Sozialtarif um stolze 22 Prozent teurer werden. Der für Integration zuständige Minister Denis Ducarme (MR) kündigte an, 3,7 Millionen Euro freimachen zu wollen, um die ÖSHZ bei diesen Mehrausgaben finanziell zu unterstützen.

Die für die Regulierung der Gas- und Stromtarife zuständige Kommission (Creg) ließ erklären, die Erhöhung des Sozialtarifs geschehe in der Folge der allgemeinen Preisanpassungen. Alle sechs Monate werde systematisch eine Marktanalyse vorgenommen, aus der sich Preisanpassungen ergeben könnten, sagte Sprecherin Annemarie De Vreese gegenüber der flämischen Zeitung. (belga)

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