„InSyriated“ von Philippe Van Leeuw räumt bei den Magritte ab

Filmpreis

Regisseur Philippe Van Leeuw | Foto: belga

Der Film „InSyriated“ von Philippe Van Leeuw ist der große Gewinner der Magritte-Filmpreise, die am Samstagabend zum achten Mal in Brüssel verliehen wurden.

Die Koproduktion, die sich mit den Folgen des Bürgerkriegs in Syrien auseinandersetzt, räumte in den sechs Kategorien ab, in der sie nominiert worden war. Geehrt wurde der Streifen unter anderem als bester Film. Der Magritte für die beste Schauspielerin ging an Emilie Dequenne für ihre Rolle in „Chez nous“. Die 36-Jährige hatte sich in den vergangenen Jahren bereits zweimal als beste Hauptdarstellerin bei den Magritte durchgesetzt (für „À perdre la raison“ im Jahr 2013 und für „Pas son genre“ im Jahr 2015). Als bester Schauspieler wurde Peter Van den Begin für seine Darstellung in „King of the Belgians“ geehrt. Ein Ehren-Magritte für das Lebenswerk ging an die französische Schauspielerin Sandrine Bonnaire (50), die bereits im Alter von 15 Jahren angefangen hat, Filme zu machen. Im Jahr 2006 war zum letzten Mal ein Filmpreis (Prix Joseph Plateau) für frankofone belgische Filme vergeben worden. Französischsprachige Produktionen führten seitdem allerdings nur ein Schattendasein bei dem französischen nationalen Filmpreis César. Deshalb erfolgte im Jahr 2010 mit dem Magritte die Schaffung einer neuen Auszeichnung. (sc/belga)

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