Gefängniswärter streiken erneut

Personalmangel

Am Donnerstagabend haben die Wärter in den belgischen Gefängnissen ihre Arbeit niedergelegt.

Es der zweite 32-Stunden-Streik in einer Serie von Protestaktionen, die am Montag vergangener Woche gestartet waren. Die Gefängniswärter protestieren gegen die mangelhafte Anwerbungspolitik von Justizminister Koen Geens (CD&V) und den chronischen Personalmangel in den Haftanstalten. Nach den Streiks 2016 hatte der Minister die Besetzung von 7.075 Arbeitsplätzen versprochen. Derzeit sind aber nur 6.825 Wärter in Dienst. Die zahlreichen Wärterstreiks der vergangenen Jahre haben bereits mehr als 15 Millionen Euro gekostet. Die Ausstände haben auch Folgen für die Häftlinge: keine Besuche, kein Hofgang, keine Telefonate, keine Aktivitäten,…

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