Filmemacher Dardenne fordern Rücktritt von Theo Francken

Sudan-Affäre

Die belgischen Filmemacher Luc und Jean-Pierre Dardenne. | Foto: Photo News

In einem offenen Brief an Premierminister Charles Michel (MR), der am Dienstag in den Zeitungen „De Standaard“ und „Le Soir“ veröffentlicht wurde, fordern die Lütticher Filmemacher Jean-Pierre und Luc Dardenne den Rücktritt von Staatssekretär Theo Francken (N-VA). „Es geht um ein Prinzip, das jeder Rechtsstaat respektieren muss: Man schiebt keine Asylbewerber ab in ein Land, in dem gefoltert wird“, schreiben die Regisseure, die – mit „Rosetta“ und „L’enfant“ zwei Mal die Goldene Palme in Cannes gewannen.

Die Dardenne-Brüder gehen in dem Schreiben hart ins Gericht mit Premier Michel. „Wenn Ihre Regierung politischen Verantwortungssinn hätte, hätte sie ihren Staatssekretär für Asyl und Migration bereits zum Rücktritt aufgefordert, sprich verpflichtet.“ Sie werfen Michel vor, aus rein wahltaktischen Gründen nicht den politischen Mut zu haben, den Rücktritt zu erzwingen: Die Politik Franckens komme sowohl in Flandern als auch in der Wallonie an. Wählerstimmen stünden auf dem Spiel.

Einige sudanesische Migranten hatten behauptet, misshandelt worden zu sein, nachdem Belgien sie in ihre Heimat abgeschoben hatte. Später stellte sich zudem heraus, dass Francken nicht die Wahrheit über weitere Rückführungspläne gesagt hatte. Ein unabhängiger Bericht soll nun klären, ob Belgien mit der Abschiebung von Sudanesen einen Fehler begangen hat. Die Brüder Dardenne haben nicht viel Vertrauen in diesen Bericht. „Diese Untersuchung wird unter Mitwirkung eines undemokratischen Landes geführt, das die politischen Rechte seiner Bürger nicht respektiert und laut internationalen Beobachtern foltert.“ Der Report würde sowieso nur von der Debatte über die rechtliche Verantwortung des Staatssekretärs und die politische Verantwortung ablenken.

Die Filmemacher wollten mir ihrem offenen Brief ihr „Unverständnis“ und ihren „Bürgerzorn“ zum Ausdruck bringen. Eine Demonstration am vergangenen Samstag vor dem Brüsseler Zentralbahnhof, bei der ein paar hundert Teilnehmer den Rücktritt Franckens gefordert hatten, habe den Ausschlag zu ihrer Initiative gegeben. (gz)

  1. Schade! Das neue Jahr hätte gut anfangen können. Kriminalität und Illegalität hätten bekämpft werden können; jetzt wird die Ordnung, bzw. der Ordnungsversuch bekämpft. Krieg ist Frieden, heißt es Orwells berühmten „1984“. Siegried Hunkes „Prophezeiung“ aus dem Jahre 1960 hat sich also doch bewahrheitet – denn es geht ja nur darum, um Eurafrika und Eurabia. Eine Frage an die „Brüder“: Wann genau habt ihr konvertiert? Schon lange? Oder erst vor Kurzem? Es ist eine rhetorische Frage, eigentlich, also, pas besoin de répondre. Mais le nom Dardenne, vous ne le méritez en rien!

  2. Wie originell, eine Verschwörungstheorie!
    Zutaten: unbelegte und unterschwellige Verknüpfung von Kriminalität und Zuwanderung/Flüchtlingsproblematik, vage Anspielung auf eine „Prophezeiung“ einer Nazi-Autorin (Hunke), „Unterstellung“ einer „Konvertierung“ (Zu was?), Pseudo-Relativierung, Vernebelung und Selbst-Beweihräucherung durch „rhetorische Frage“-Floskel.
    Selbstverständlich werden die Dinge nie beim Namen genannt, nur angedeutet und mit den ewig gleichen Stichworten gebetsmühlenartig ins Unterbewusstsein gemeißelt. Nach dem Motto: man muss den Menschen nur immer wieder das Gleiche erzählen, dann fangen sie irgendwann an, daran zu glauben…

  3. „Mais le nom Dardenne, vous ne le méritez en rien!“

    Wenigstens brauchen die Brüder Dardenne sich die Rezensionen für ihre Werke nicht selbst zu schreiben, wie manch anderer…

    „Siegried“ oder Sigrid Hunke? Leider bin ich nicht so belesen wie der Dr. phil. und musste mich erst kundig machen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sigrid_Hunke

    Sie haben Recht, Herr Hezel, eine tiefbraun gefärbte Person mit wirrem Lebenslauf, so ganz nach dem Geschmack unseres guten Doktors.

    U.a.: „Hunke gilt als Kritikerin des Christentums bei gleichzeitiger Bewunderung für den Islam und das Arabertum“ („Allah ist ganz anders. Enthüllung von 1001 Vorurteilen über die Araber“, Bad König 1990). Na sowas! Aber logisch, denn wer antijüdisch ist, der muss proarabisch sein, das war schon zu Himmlers Zeiten so.

    Auch das Stichwort „Thule-Seminar“ zeigt zur Genüge, wes Geistes Kind diese Dame war:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Thule-Seminar

    Zum Glück haben wir Wikipedia, sonst müssten wir alles glauben, was manche Akademiker uns hier so vorsetzen.

    1. Ach, Zaungast, Wikipedia… Ist das Ihr Anspurch auf Wissenschaftlich? Außerdem, verstehen Sie überhaupt auch nur eine Zeile von meinem Kommentar? Ich fürchte nicht, denn die Hunke ist für mich eine „sehr schlechte Person“, um es nett zu formulieren. NSDAP und Allah-Anbeterin. Also bestimmt keine, mit der ich mich indentifiziere.
      Ach, Herr H., Sie negieren also weiterhin die Kriminalität der „Flüchtlinge“; vorgestern gab es wieder ausreichende BEweise dafür, aber die interessieren Sie nicht, da Sie ja den Kopf in der utopie gesteckt haben, und ihn nicht mehr rauskriegen. Mantra-Artig ist der Diskurs der Dekonstruktivisten (Globalisierer, Marxisten, zu denen ich Sie zähle). Nur für Sie, ein schönes Zitat dazu: „Dekonstruktion… sollte nach dem Modell der magischen Inkantation gedeutet werden. Inkantationen sind keine richtigen Argumente und scheuen vollkommene Gedanken und komplette Sätze. Sie hängen von Schüsselbegriffen ab, die ihren Effekt durch Wiederholung erreichen, und in langen Listen von kryptischen Silben dargestellt werden. Ihr Ziel ist nicht, das darzustellen, was existiert, sondern das herbeizuschwören, was es nicht gibt… Inkantationen sind nur dann wirksam wenn Schlüsselbegriffe und -Sätze den Status einer mystischen Penumbra erlangen“ (Roger Scruton, 2000: S. 141-142).

  4. Ferner, ich habe das Wort “Verschwörung” noch nnie benuztz, Herr H., Sie sind es, der immer damit kommt. Ich beschreibe und beziehe mich auf die realität. Ihr Mantra, jedoch, ist die Utopie, der MuTTikultigesellschaft, die uns gerade “pète à la gueule”, um den Schlußsatz eines bekannten Artikel über den netten Philippe Moureaux zu zitieren. Schonmal den Otrsnamen “Kandel” gehört? Und der Zaungast Herr Schleck erwähnt immer wieder meine Promotion: Ist er neidisch? Wieso immer diese persönlichen Attacken und Diffamierungen? Können die Kritiker der Invasion nicht anders? Francken wird permanent angegriffen und diffamiert (wie die Polizei, die Feuerwehr), obwohl er versucht, als Einziger, die Illegalität zu bekämpfen – diese Antifa-Linken-Taktik ist spätestens seit Hamburg (eigentlich seit Mai 1968) das Markenzeichen der Eweigmorgigen. Nein Danke!

    1. Selbstverständlich muss Franken kritisiert werden: Ich weiss nicht, welche Moralvorstellungen sie haben, aber ich persönlich finde es absolut skandalös, dass Francken wissentlich Menschen in ein Land zurückschickt, in dem sie Gefahr laufen, gefoltert zu werden. Ich glaube, die wenigsten Menschen könnten soetwas mit ihrem Gewissen vereinbaren; außerdem tritt Franken dadurch grundlegende Menschenrechtsprinzipien mit Füßen.
      Und für alle Vergesslichen: Franken sah auch kein Problem darin, sich vor einiger Zeit als Gast auf dem Geburtstag eines ehemaligen Nazi-Kollaborateurs zu tummeln.

  5. Nehmen Sie die Welt auf, Herr Hezel, nehmen Sie die Welt auf. Es wird schon gut gehen, das beweisen die Meldungen über Morde und Vergewaltigungen jeden Tag. Selbst die Feuerwehr und die Polizei wird jeden tag angegriffen; in Schwedistan wird die Feuerwehr inzwischen von Spezialkräften der Poliezi) begleitet, wenn sie sich in gewisse Viertel (die immer mehr werden) begeben müssen. Europa brennt und Sie fordern: „Öl! Öl!“. Ihre Vorstellung von Moral ist wohl etwas „brenzlich“. Die heutigen „Nazis“ sind die, die nur einen einzigen Weg dulden: Den Weg der Überflutung (die schon da ist).

    1. Die ganze Welt werde ich persönlich bei mir aufnehmen, sobald sie für den Weltfrieden gesorgt haben.
      „Alles Übertriebene ist unbedeutend“ (Talleyrand)
      Genauso wie ihre Kommentare, die keinen Funken Nuance oder Abwägung beinhalten, sondern stets im Exzess, in Sensationalismus und Hetze baden. Was wollen sie eigentlich damit bewirken?

  6. Die Dardenne-Brüder tun ihre Meinung kund, ganz prima !!
    Hätte die Brüder aber auch gern gehört oder gelesen, als die Randalen in Brüssel waren . .
    . . . da war absolute Funkstille !!

    1. Oder als die Wallonische Region (FN Herstal) Waffen nach Saudi Arabien lieferte um damit Krieg im Yemen zu führen. Oder als …
      Die goldenen Brüder sind sehr selektiv. Rote Brüder die Michel stürzen wollen.

  7. „Wikipedia… Ist das Ihr Anspurch (!) auf Wissenschaftlich (!)?“ So der Herr Francois weiter oben.

    Ihre Überheblichkeit ist fehl am Platz. Natürlich ist Wikipedia nicht unfehlbar, aber aktueller als der Große Brockhaus von 1990 in 30 Bänden im Bücherregal ist es allemal. Das gilt erstaunlicherweise sogar gegenüber der Online-Ausgabe des ‚Brockhaus‘:
    http://www.zdnet.de/39159503/wikipedia-ist-besser-als-brockhaus/?inf_by=5a465aeb671db8d57b8b4abb

    Anscheinend verübeln Sie mir, dass ich Ihre Promotion erwähne. Nun ist ein Doktortitel ja nichts Ehrenrühriges, im Gegenteil. In D steht er sogar im Personalausweis, und sein Träger wäre tödlich beleidigt, würde man ihn ohne anreden.

    Wenn ich immer wieder darauf zurückkomme, so deshalb, weil Inhalt, Stil und Rechtschreibung Ihrer Beiträge in eklatanten Widerspruch zu dem Niveau stehen, das man vom einem promovierten Akademiker der RWTH Aachen erwarten könnte, ist diese Hochschule doch stolz darauf, im Ranking zur Weltspitze zu gehören und die siebtbeste in Deutschland zu sein.

    „Wieso immer diese persönlichen Attacken und Diffamierungen?“ jammern Sie. Selber hemmungslos austeilen und etwa die Brüder Dardenne, deren Werk internationale Anerkennung genießt, als Personen verächtlich machen, aber den Beleidigten spielen, wenn Sie sich selbst angegriffen fühlen.

    Da der Rest Ihrer Beiträge gegen Herrn Hezel gerichtet ist, kommentiere ich das nicht weiter. Nur so viel:

    „Sie negieren also weiterhin die Kriminalität der „Flüchtlinge“.
    Die Flüchtlinge sind also für Sie durchweg alle kriminell, sind im Grunde auch gar keine Flüchtlinge, da Sie das Wort zwischen Anführungszeichen setzen. Pauschalisierung, Vorurteile, undifferenzierte Verurteilungen, alles typisch für einen promovierten „Geisteswissenschaftler“?

  8. Fakten? „Wissenschaftlich“ überprüfbar? Bitte schön:
    „Schweigemarsch für Mia von Linksextremisten angegriffen“
    http://www.journalistenwatch.com/2018/01/04/schweigemarsch-fuer-mia-von-linksextremisten-angegriffen/
    Police and fire brigades attacked, ambushed and lynched in Europe’s migrant suburbs
    https://voiceofeurope.com/2018/01/police-and-fire-brigades-attacked-ambushed-and-lynched-in-europes-migrant-suburbs/

    Das Beispiel ENGLAND – in Sachen Islamisierung:
    London ist gefallen, und Großbritannien ist erledigt. Es steht nur noch aufgrund seiner Massenträgheit.
    Ein paar Fakten :
    Bürgermeister von London … MOSLEM
    Bürgermeister von Birmingham … MOSLEM
    Bürgermeister von Leeds … MOSLEM
    Bürgermeister von Blackburn … MOSLEM
    Bürgermeister von Sheffield … MOSLEM
    Bürgermeister von Oxford …MOSLEM
    Bürgermeister von Luton … MOSLEM
    Bürgermeister von Oldham … MOSLEM
    Bürgermeister von Rochdale … MOSLEM
    ***************
    Das alles erreichten 4 Millionen Moslems, nur 4 Millionen von 66 Millionen Briten:
    Über 3000 Moscheen
    Mehr als 130 Scharia-Gerichte
    Über 50 Scharia-Räte
    ALLE Schukantinen in GB servieren nur noch Moslem-Gerichte
    Und über moslemische Verbrechen haben wir noch garnicht gesprochen, zumal man die Schäden, die Tausende junger Britinnen durch organisierte Vergewaltigungen erlitten haben, ohnehin nicht in Zahlen ausdrücken kann.

    Alles andere, das Schönreden der MuTTikultigesellschaft, die total versagt, ist reine Ideologie, Utopie, ja Religion: Die Religion des „Ewigen Frieden“, den es mit dem islam nicht geben kann.
    Daran wird auch die möchtegern-Allwissenheit des Herrn Schleck, Zaungast, der sich ja in allen Bereichen bestens auskennt, vom Fußball bis zur Modelleisenbahn, von der politischen Lage in Usbekistan bis zur sozialen Lage in Patagonien. Ist das nicht ein wenig viel?

  9. Sehr geehrter Herr Dr. phil. (m.c.l.) Damien Francois!

    Wenn ich lese, dass der jetzige Londoner Bürgermeister 300.000 Stimmen mehr bekommen hat als sein (weißer, christlicher) Gegenkandidat, dass es in London 8,6 Millionen Einwohner gibt, davon aber nur „mehr als eine Million“, na sagen wir 1,2 Millionen Moslems sind, dann müssen doch sehr viele Nichtmoslems diesem Mann ihre Stimme gegeben haben.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Mayor_of_London#Wahl_2016

    Wie konnten die nur? Vielleicht, weil denen die Religion ihres zukünftigen Stadtoberhauptes egal ist?

    Zur Person:
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-05/grossbritannien-sadiq-khan-london-muslim-buergermeister

    Linksextremisten?
    Zu Ihrer Beruhigung, Herr Doktor:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-weisse-scharia-faschismus-und-maennlichkeit-15365778.html
    Druckfrisch von heute Morgen auf FAZ-Net: „Die Weiße Scharia“
    Die Gegenbewegung formiert sich also bereits. Marschieren Sie mit! Sie werden sich dort wohlfühlen.

    Ach ja, da ist auch noch der SPIEGEL-Titel, aus dem Sie andernorts Wasser auf Ihre Mühle ableiten: „Mehr Gewaltkriminalität durch mehr Zuwanderung“
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/christian-pfeiffer-kriminologe-weist-mehr-gewaltkriminalitaet-durch-mehr-zuwanderer-nach-a-1185959.html
    Sie haben den vollständigen, doch etwas nuancierteren Artikel gelesen?

    1. Kleiner Nachtrag:
      Herr Doktor, Sie wollen mir vorschreiben, zu welchen Themen ich mich hier und anderswo äußern darf? So weit sind wir also schon.

      Gott bewahre uns davor, dass ein „Dr. phil“ jemals wieder an die Macht kommt.

      Im Übrigen kann ich Sie beruhigen: Zu den vom Ihnen angesprochenen Themen habe ich mich noch nie geäußert.

  10. Herr Francois hat vollkommen Recht. Herr Schleck glaubt wirklich Allwissend zu sein. Seine Kommentare sind oft unerträglich und an Arroganz nicht zu überbieten.

    1. Wenn Sie glauben, dass ich glaube, „Allwissend“ zu sein, dürfen Sie jederzeit einen noch allwissenderen Kommentar hier veröffentlichen, was die Diskussion durchaus beleben würde. Bis jetzt hat man jedenfalls noch nichts von Ihnen hier gesehen.

      Im Übrigen irren die Herren Francois und Gielen sich. Ich erhebe keineswegs einen derartigen Anspruch, aber auf den groben Klotz Francois gehört nun mal ein grober Keil, selbst der ist aber eigentlich vergebene Liebesmüh.

      Wenn Ihnen, Herr Gielen, meine Kommentare nicht gefallen, so gebe ich Ihnen einen guten Rat: Lesen Sie sie einfach nicht.

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