Christliche Krankenkasse sucht Kundennähe

Soziales

Der Verwaltungsrat der Christlichen Krankenkasse (CKK) hat in Brüssel die strategische Entscheidung getroffen, die Stärken der 19 Regionalkrankenkassen bis 2022 in einem flämischen einerseits sowie in einem französisch- und deutschsprachigen Krankenkassenverband andererseits zu bündeln

Mit ihren 4,5 Millionen Mitgliedern ist die CKK die größte Krankenkasse Belgiens. Sie möchte das Wohlbefinden und die Gesundheit aller Belgier durch eine qualitativ hochwertige und für alle zugängliche Versorgung fördern. Und dafür will die CKK ihre Rolle als Bezugspartner für die Gesundheit stärken. Hierfür ist allerdings eine neue Organisationsstruktur nötig. Derzeit besteht die CKK aus acht Regionalkrankenkassen im französisch- und deutschsprachigen Gebiet sowie elf in Flandern. Jetzt gab der Verwaltungsrat mit großer Mehrheit grünes Licht für ein neues Organisationsmodell. Ab dem Jahr 2022 wird es nur noch zwei regionale Krankenkassen geben: eine in Flandern und eine im französisch- und deutschsprachigen Gebiet. Auftrag, Strategie und Vision werden von der CKK-Gruppe festgelegt, die auch die Pflichtkrankenversicherung und eine Reihe spezifischer Dienstleistungen wie Finanzen oder Personal verwalten wird. Langfristig wird ein nationaler Gesundheitsrat geschaffen, der sich aus Freiwilligen und unabhängigen Dritten zusammensetzt und die Gesundheitspolitik definiert.

Die stark vereinfachte Struktur soll die Effizienz und die Nähe zu den Mitgliedern erhöhen. „Über unsere Funktionen als Träger der gesetzlichen Krankenversicherung hinaus wollen wir unsere Mitglieder durch die komplexe Versorgungslandschaft begleiten“, sagt Jean Hermesse, Generalsekretär der CKK. (red)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte beachten Sie unsere Netiquette, wenn Sie den Artikel kommentieren möchten.