Chef von Optima zu Gefängnisstrafe verurteilt

Steuerhinterziehung

Wegen Steuerhinterziehung ist der ehemalige Chef der Bank Optima am Freitag zu einer Gefängnisstrafe und einer Geldstrafe verurteilt worden.
Wegen Steuerhinterziehung ist der ehemalige Chef der Bank Optima am Freitag zu einer Gefängnisstrafe und einer Geldstrafe verurteilt worden. | Foto: Photo News

Das Genter Strafgericht hat Jeroen Piqueur, ehemaliger Chef der Bank Optima, wegen Steuerhinterziehung zu vier Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 1,5 Millionen Euro verurteilt.

Laut dem am Freitag verkündeten Urteil ist es Jeroen Piqueur auch in den nächsten drei Jahren untersagt, eine leitende Stelle in einem Unternehmen auszuüben. Der 62-jährige Banker hatte Gewinne, die er auf seine Luxemburger und monegassischen Konten verbuchte, dem belgischen Fiskus nicht mitgeteilt. Die Ermittlungen ergaben, dass Jeroen Piqueur auf diese Weise zwischen 2006 und 2012 mindestens 1,5 Millionen an Steuern unterschlug. Auch soll er 19,9 Millionen Euro, die er als Bonus aus der Liquidierung eines Offshore-Unternehmens einstrich, dem belgischen Fiskus verschwiegen haben. Mit dem Geld soll er seine Yacht Rubeccan gekauft haben. Wie verlautete, will der Strafverteidiger von Piqueur Berufung einlegen. (um/belga)

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