Chef des Schlachthofkonzerns Verbist: „Ich bin kein Betrüger“

Fleischskandal

„Es schmerzt zu sehen, dass Delhaize und Colruyt nach so vielen Jahren abhaken.“ Dies sagt Louis Verbist, Chef des in den jüngsten Fleischskandal verwickelten Schlachthofkonzerns Verbist (Mutterhaus von Veviba in Bastogne) in den flämischen Zeitungen „De Morgen“ und „Het Laatste Nieuws“.

„Ich bin weder ein Taugenichts noch ein Betrüger. Wir schlachten hier die besten Tiere Belgiens für Delhaize und Colruyt. Und die wissen das, denn sie kommen selbst in unsere Schachthöfe, um die besten Rinder auszuwählen und abzustempeln.“

Verbist ist Marktführer unter der fleischverarbeitenden Unternehmen in Belgien. In weniger als einem Jahr steht er nun zum zweiten Mal im Fadenkreuz. Zuerst waren es die Bilder von Tierquälerei in einem Schlachthof in Izegem, dann kam der Betrug bei Veviba in Bastogne ans Tageslicht. Delhaize und Colruyt stoppten die Zusammenarbeit mit dem Konzern. „Ich beliefere Delhaize schon seit 42 Jahren, Colruyt seit 39 Jahre, aber nie hat es Beschwerden gegeben“, so der 73-jährige Verbist.

(gz/belga)

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