Belgischer Internethandel legte dank Weihnachtsgeschäft Schlussspurt hin

Wirtschaft

Die virtuellen Einkaufskörbe waren Ende des Jahres prall gefüllt.
Die virtuellen Einkaufskörbe waren Ende des Jahres prall gefüllt. | Foto: dpa

Der belgische Internethandel hat im Jahr 2016 einen furiosen Schlussspurt hingelegt.

Zwischen dem 11. November und dem 31. Dezember verbuchte der sogenannte E-Commerce ein Viertel seines gesamten Jahresumsatzes (24,3%). Dies geht aus Zahlen des Branchenverbandes BeCommerce hervor. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor waren in dieser Zeitspanne „nur“ 15 Prozent des Jahresgeschäfts abgewickelt worden.

Wie es hieß, hätten die in den USA bereits traditionellen Aktionstage „Black Friday“ und „Cyber Monday“ auch in Belgien immer mehr Einfluss auf das Verkaufsverhalten im Internet. Laut BeCommerce, dem Verband der belgischen Online-Elektronikhändler, wurden die stärksten Umsätze am letzten Novemberwochenende gemacht. „Doch auch die eigentliche Weihnachtszeit verlief besser als erwartet“, so ein Sprecher von BeCommerce. So seien in der Adventsszeit neun Prozent der gesamten Jahresumsätze in die Kassen geflossen. Die Verkaufsschlager im Internethandel waren Kosmetikprodukte  (35,2 Prozent der verkauften Waren), Lebensmittel (30,4%) sowie Kleidung und Accessoires (24,5%).

Im angelaufenen Januar erhofft sich der E-Commerce positive Effekte durch den Winterschlussverkauf. Gleichzeitig profitieren Second-Hand-Plattformen vom Verkauf ungeliebter Weihnachtsgeschenke. Es werden Umsatzsteigerungen in Höhe von neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum angepeilt.  (boc)

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