Hauset: Pferdebesitzerin zeigt guten Willen

Tierschutz

Vier Tiere waren am 7. Februar beschlagnahmt und abtransportiert worden. | Foto: Animaux en Péril

Nachdem vier ihrer Pferde am 7. Februar in Hauset beschlagnahmt wurden, weil sie nicht artgerecht gehalten worden, unterernährt und krank waren, scheint sich die Besitzerin jetzt um eine Besserung der Umstände zu bemühen. Denn davon hängt ab, ob sie die zwölf verbliebenen Tiere behalten darf.

Von Björn Marx

Nach dem Abtransport von drei Pferden und einem Fohlen zur Pflege in verschiedene Tierheime vor gut zwei Wochen hatte man der Besitzerin bis zum 15. Februar Zeit gegeben, die Missstände – unter anderem war der Unterstand für die Tiere zu klein und stand unter Wasser – zu beheben beziehungsweise die verbleibenden zwölf Pferde auf eine andere Wiese zu bringen.

Auf Nachfrage erklärte Polizeisprecher Eric Hellebrandt nun, dass sich die Situation vor Ort gebessert habe: „Aufgrund der kurzen Zeitspanne ist der Unterstand zwar noch nicht komplett in Ordnung gebracht, jedoch scheint die Besitzerin guten Willens, die Situation zu verbessern“.

Ein Beamter der Polizeizone Weser-Göhl sei in den vergangenen Wochen mehrmals vor Ort gewesen, um die Situation zu prüfen. Die Frau habe in diesem Rahmen belegen können, dass sie die Ausbesserungen vornehmen werde, zudem habe sich Reparaturmaterial vor Ort befunden. Auch sei ausreichend frisches Wasser und Futter vorhanden gewesen, erklärt Eric Hellebrandt.

Separat überwache ein Tierarzt das Wohlergehen der Pferde. Insofern scheint derzeit keine Notwendigkeit für eine Beschlagnahmung der weiteren Tiere – elf ausgewachsene Pferde und ein Fohlen – vorhanden.

Jedoch ist es nicht die Polizei, die darüber zu befinden hat, wie der Sprecher unterstreicht: „Als feststellende Beamte verfassen wir einen Bericht, welcher der Veterinärsinspektion übermittelt wird. Diese trifft dann die endgültige Entscheidung, wie in der Sache weiter verfahren wird“, sprich, ob die zwölf Tiere vor Ort verbleiben dürfen oder nicht.

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