Fraktion GfA möchte „auch unbequeme Wahrheiten aufdecken“

Stellungnahme

Nach der Ankündigung, in Elsenborn eine Arbeitsgruppe zum Thema Volksgesundheit zu gründen, bezieht nun die Fraktion „Gemeinsam für alle“ (GfA) im Gemeinderat Stellung. Nachstehend der Text im Wortlaut:

„In Elsenborn hat Volker Klinges als besorgter Vater angeregt, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die untersuchen soll, ob Ursachen für die hohe Anzahl an Krebserkrankungen in der Ortschaft Elsenborn zu ermitteln sind. Wir als Fraktion ‚Gemeinsam für alle‘ (GfA) begrüßen diese Initiative. Denn nahtlos schließt sie an unsere Arbeit als Oppositionsfraktion im Gemeinderat an. Zwar waren wir zahlreichen Anfeindungen ausgesetzt und mussten am eigenen Leib erfahren, dass auch heute noch der Überbringer einer schlechten Nachricht bestraft wird. Dennoch wollen wir eine solche Arbeitsgruppe aktiv unterstützen. Denn wir erhalten auch sehr viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung, die uns immer wieder bestätigen, dass es der richtige Weg ist, auch unbequeme Wahrheiten aufzudecken.

So ist es zum Beispiel unser Verdienst, dass eine Verunreinigung des Elsenborner Wasserturms entdeckt wurde und dieser vom Netz genommen wurde, da eine Reinigung nicht das erhoffte Resultat ergeben hatte. Bei allen unseren Bemühungen hat stets die Sorge um die Volksgesundheit unser Handeln geleitet. Unser Anliegen ist es immer gewesen, der Bevölkerung eine größtmögliche Transparenz und fundierte Informationen zu garantieren. Wir wünschen uns, dass auch die zu bildende Arbeitsgruppe vor unbequemen Wahrheiten nicht Halt macht. Denn es gibt noch viel zu tun, und mit so mancher Hürde bei der einen oder anderen Behörde ist zu rechnen. Wir sind jedenfalls gerne bereit, unser Wissen mit der Arbeitsgruppe zu teilen und aktiv mitzuarbeiten.“

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