[Video] „Very Contemporary“-Bustour durch die Euregio: Von Eupen über Lüttich nach Maastricht und Sittard

Sehen und Staunen – eine wundersame Reise zur Kunst

Foto: Kristof Vrancken

Echte Hände, die aus einer Toiletten-Wand ragen. Devotionalien einer Prostituierten, die im Museum stehen. Ein Gemälde auf Sand. Eine riesige Spirale als Wandtapete und eine überdimensionale Schale gefüllt mit echten Perlen – viel Gesprächsstoff bieten derzeit die Museen für zeitgenössische Kunst in der Euregio. Um auf ihre Ausstellungen und Sammlungen aufmerksam zu machen, haben sich 13 Institutionen zu dem Netzwerk „Very Contemporary“ zusammengeschlossen. Im Rahmen einer großen Bustour haben sie Ende Oktober ihre Pforten geöffnet.

Ursprünglich ging es darum, die Gemeinsamkeiten der Museen herauszustellen: ihre Programme und Ausstellungen, aber auch die Schwierigkeiten, unter denen die Kulturträger in Zeiten von Sparzwang und Finanzkrise arbeiten. Mit einer über die Ländergrenzen hinweg organisierten Bustour sollte der Zugang zur Kunst ganz praktisch erleichtert werden. Die erste Veranstaltung vor einem Jahr hatten den Veranstaltern Mut gemacht. So kam es nun zur zweiten Auflage.

Mit großem Erfolg. Denn am letzten Oktoberwochenende zählten die Organisatoren 380 Teilnehmer in den Bussen. Die meisten Gäste kamen aus Aachen, Lüttich und Düren. Beteiligt waren unter anderem das IKOB in Eupen, das Ludwig Forum in Aachen, das Z33 in Hasselt und das Schunck in Heerlen.

Das GrenzEcho war auch mit im Bus unterwegs. Von Eupen aus ging es zunächst zum Espace 251 Nord in Lüttich, dann weiter nach Maastricht zum Bonnefanten Museum und anschließen ins Museum Het Domein nach Sittard.

Lesen Sie in der GrenzEcho-Ausgabe am Dienstag die Reportage über die Bustour zur Kunst.

Mehr Infos zum Zusammenschluss der Museen unter www.verycontemporary.org.

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