RWTH verteidigt Schadstoff-Studie

Abgasskandal

Die Studie diente der Arbeitsmedizin. | Foto: dpa

Das Universitätsklinikum Aachen hat seine kritisierten Stickstoffdioxid-Tests an Menschen als wissenschaftlich korrekte Studie für die Arbeitsmedizin verteidigt. Die Lobbyorganisation von Autobauern EUGT habe die experimentellen Untersuchungen mit Arbeitsstoffbelastung zwar gefördert, aber keine Bedingungen daran geknüpft, teilte das Universitätsklinikum am Freitag mit. Die Forscher hätten wissenschaftlich sauber, „höchstwertig“ und korrekt gehandelt, sagte der zuständige Institutsleiter Professor Thomas Kraus.

„Wir hatten damals überhaupt nicht den Eindruck, dass die EUGT damit Schindluder treiben wird“, sagte Kraus bei der Vorstellung eines Berichts, den das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium zu dem Vorgang angefordert hatte. Durch einen Bericht der EUGT war der Verdacht entstanden, dass das Klinikum für die Autoindustrie mit Dieselabgasen an Menschen experimentiert hat. Das hatte das Klinikum zuvor schon entschieden zurückgewiesen. (dpa)

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