Lütticher Hafen auf Erfolgskurs: Drei Prozent mehr Güter

Verkehr

Das Renory-Containerterminal an der Maas ist einer der erfolgreichen Bestandteile der Lütticher Hafenaktivitäten. | Foto: Port autonome de Liège

Im Lütticher Hafen sind im vergangenen Jahr 21 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen worden. Das entspricht einer Steigerung um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum vierten Mal hintereinander konnte der Hafen damit in seiner Jahresbilanz ein Plus an Gütern vorweisen.

Lüttich ist unangefochten der größte Binnenhafen unseres Landes und belegt auf europäischer Ebene den dritten Rang. 15.941.341 Tonnen Güter wurden 2017 in Lüttich über den Wasserweg umgeschlagen; nimmt man auch die Straßen- und Bahntransporte hinzu, die über den Hafen abgewickelt werden, kommt man auf 21.070.514 Tonnen. Eine besonders starke Steigerung kannte der Containerverkehr, der gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent anwuchs. Finanziell ausgedrückt macht sich die positive Entwicklung in einem Umsatzplus von 7,45 Prozent auf nunmehr 4,4 Millionen Euro bemerkbar.

In Lüttich werden vor allem Güter für den Bausektor und Kohleprodukte umgeschlagen. Der Direktor des Hafens, Michel Firket, unterstrich bei der Vorlage dieser Zahlen den Beitrag des Hafens zur regionalen und überregionalen Mobilität. Die Güter, die via Lüttich auf dem Wasserweg transportiert werden, entsprechen einer Zahl von mehr als 800.000 Lastwagen, die somit den Straßen erspart bleiben. Die schwere Krise der Transporte auf dem Wasserweg, die vor allem durch den Zusammenbruch der Stahlindustrie hervorgerufen worden war, habe Lüttich nun endgültig überwunden, sagte Firket. Im Lütticher Hafen und dessen Umfeld sind nach Angaben der Nationalbank 7.761 Personen direkt und weitere 11.185 indirekt beschäftigt. (red/mako)

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