Drachen, Trommeln, Ying und Yang: China ist das CHIO-Partnerland

Auf chinesische Tradition und Kultur freuen sich ALRV-Präsident Carl Meulenbergh (2.v.r.) und der Vorstandsvorsitzende Frank Kemperman (5.v.l.). | Andreas Steindl



Kein Wunder, dass Carl Meulenbergh, Präsident des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. (ALRV), bei der Vorstellung des diesjährigen Programms am Freitagvormittag versprach: „Auch 2018 werden wir wieder eine fantastische Show erleben.“ Nicht ohne Grund hatten sich die Organisatoren den Roncalli-Zeltpalast, der derzeit auf dem CHIO Aachen-Gelände aufgebaut ist, als Ort ausgesucht, um erste Inhalte der Eröffnungsfeier (17. Juli, 20 Uhr) zu präsentieren: Denn das Länderthema wird in diesem Jahr China sein, ein Land, das unter anderem für eine große Circus-Tradition steht. So präsentierten sich auch am Freitag erste Artisten des chinesischen Nationalcircus in der Manege.

Zwei Gründe, so erläuterte der ALRV-Vorstandsvorsitzende Frank Kemperman, seien ausschlaggebend gewesen: Zum einen habe man nach Brasilien 2012 wieder einmal die Grenzen Europas verlassen wollen, zum anderen pflegen die CHIO-Organisatoren seit vielen Jahren enge Beziehungen nach China. Unter anderem ist das CHIO-Team seit 2012 Mitausrichter eines Reitturniers im Bird‘s Nest, dem Olympiastadion von Peking. „Es ist klar, dass vor diesem persönlichen Hintergrund immer wieder die Idee auftauchte, mit China zusammenzuarbeiten“, so Kemperman.

Neben den Artisten des Nationalcircus erwartet die Besucher eine bunte, prächtige und spektakuläre Show. So sind mit der chinesischen Kultur auch untrennbar Löwen- und Drachentanz verbunden. Mit „Manao – Drums of China“ kündigte Kemperman einen echten „Kracher“ an. Die 12 jungen Damen eröffneten mit ihren gewaltigen Trommeln bereits die Olympischen Spiele in Peking. Gespannt darf man sein, wie das Team um Kemperman, Birgit Rosenberg, die als Leiterin der Sport-Abteilung auch fürs Show-Programm verantwortlich zeichnet, und Uwe Brandt – der Intendant des Aachener Grenzlandtheaters unterstützt bereits seit mehreren Jahren bei Choreografie, Dramaturgie und Inszenierung – große chinesische Themen wie die Terrakotta-Armee oder Ying und Yang mit hunderten Pferden und Statisten umsetzen wird. Denn unzählige Statisten braucht es, um die gewaltige Aachener Arena zu füllen.

Natürlich hofft er wie im Vorjahr auf ein ausverkauftes Stadion: „Diese ganz besondere Atmosphäre, Flutlicht, ein volles Haus – das ist auch für mich ein echtes Highlight.“ Enden wird die Eröffnungsfeier, die live im WDR übertragen wird, im übrigen auch traditionell chinesisch: Mit einem gewaltigen Feuerwerk. (red)

Tickets gibt es noch online und an der Hotline: 0049/241-917-1111.