Demonstration gegen AKW Tihange am 17. September

Anti-Atom-Bewegungen rufen zum Protest gegen die belgischen AKWs auf

Die Aktivisten fordern die Abschaltung der ältesten Reaktoren in den Kernkraftwerken Tihange und Doel.

Frei nach dem Motto »Strahlung hält sich nicht an Ländergrenzen« rufen vier Bündnisse gegen Atomenergie zur gemeinsamen Demonstration in der Euregio auf. Ziel ist die Abschaltung der ältesten Reaktoren der Kernkraftwerke Tihange und Doel.

Würde sich in den beglischen AKWs ein Unglück in der Größenordnung von Tschernobyl oder jüngst Fukushima ereignen, dann wären nicht nur die Einwohner Belgiens betroffen, sondern auch die Menschen der umliegenden Länder. Aus diesem Grund ist es wichtig, gemeinsam auf die Straßen zu gehen, findet Andreas Mebes vom »Aktionsbündnis gegen Atomenergie Aachen«. Das deutsche Aktionsbündnis zeichnet sich zusammen mit dem »Réseau nucléaire STOP« und der »Fédération Inter-Environnement Wallonie« aus Belgien, sowie der niederländischen »Landelijk Platform tegen Kernenergie« für die Organisation der Demonstration verantwortlich.

Gemeinsam mit Menschen aus der Euregio wollen die Organisatoren am 17. September vor dem Kernkraftwerk Tihange demonstrieren. Mit fantasievollen Aktionen und eigenen »Stresstests«, sowie einer Kundgebung in drei Sprachen wollen die Anti-Atom-Bewegungen auf die Gefahren der Kernenergie hinweisen. Im Zentrum steht die Forderung, die ältesten Reaktoren Tihange I und Doel I und II sofort, oder wenigstes gemäß des Laufzeitgesetztes von 2003 anzuschalten. Alle anderen Reaktorblöcke sollen dann so schnell, wie technisch möglich stillgelegt werde.

 

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