24. Auflage des Aachener Fahrradsommers

Freizeit

Im Rahmen des Fahrradsommers sind vier Sondertouren zu biologisch betriebenen Bauernhöfen in Aachen geplant. | Foto: Veranstalter

Der Fahrradsommer gehört mittlerweile zu den alljährlich wiederkehrenden und beliebten Veranstaltungen in der Stadt Aachen. In diesem Jahr steht der biologische Landbau thematisch im Mittelpunkt der ausgeschilderten Radroute.

Der diesjährige Fahrradsommer in Aachen beginnt am Samstag, 16. Juni, um 14 Uhr mit der Auftakttour. Treffpunkt ist auf dem Markt vor dem Rathaus. Die Radtour ist wie gewohnt ausgeschildert, in diesem Jahr rund 24 Kilometer lang und für Familien mit Kindern geeignet. Diesmal erfahren die Radlerinnen und Radler viel Informatives über „Biohöfe in Aachen“ und den biologischen Landbau. Zusätzlich zur Standardroute mit einem Stopp auf Gut Hebscheid sind noch Sondertouren zu vier weiteren Biohöfen geplant.

„Wir wünschen uns wieder viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, sagt Uwe Müller, Leiter der Abteilung Verkehrsmanagement bei der Stadt Aachen. „Und wer beim Stadtradeln mitmacht, kann bei der Auftakttour zusätzliche Kilometer erradeln“, ergänzt er.

Die Radler erhalten viele Informationen über „Biohöfe in Aachen“

Der Aachener Fahrradsommer findet in diesem Jahr zum 24. Mal statt. Immer von Juni bis Ende Oktober ist eine Route ausgeschildert. Diesmal ist sie 24 Kilometer lang und wie gewohnt für Familien mit Kindern geeignet. Auf der Standardtour kommen die Radlerinnen und Radler an der Burg Frankenberg, der Stauanlage Kupferbach, am Gut Hebscheid, am Stauweiher Diepenbenden und am Hangeweiher im Kaiser-Friedrich-Park vorbei. Auf Gut Hebscheid ist zum Auftakt und auch in den Wochen danach ein Zwischenstopp zum Erholen möglich. Überdies sind in diesem Jahr vier Sondertouren zu biologisch betriebenen Bauernhöfen in Aachen geplant, darunter das Gut Hasselholz in Hanbruch am 23. Juni mit Start um 14 Uhr; der Michaelshof in Orsbach am 8. Juli um 11.30 Uhr; der Paulinenhof im Paulinenwäldchen am 1. September um 11 Uhr; und das Gut Wegscheid im Vaalserquartier am 8. September um 14 Uhr. Startpunkt ist immer der Markt vor dem Rathaus. Wie gewohnt sind alle Informationen über den Fahrradsommer, die ausgeschilderte Route und weitere Angebote in einem handlichen Faltblatt zusammengetragen worden.

Fahrradsommer ist Angebot der Kampagne „FahrRad in Aachen“

Dieses Informationsblatt ist in Verwaltungsgebäuden, Bezirksämtern und im Fahrradhandel erhältlich. Überdies ist das Infoblatt in Kindergärten und Schulen verteilt worden. Der Fahrradsommer ist ein Angebot der städtischen Kampagne „FahrRad in Aachen“. „Wir zielen darauf ab, das Radeln als eine attraktive Alternative zu anderen Verkehrsmitteln zu bewerben, in der Freizeit genauso wie im Alltag“, sagt Stephanie Küpper, Projektleiterin von „FahrRad in Aachen“. Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden gleichermaßen angesprochen, die Fahrradsommer-Tour zu fahren. Die Veranstalter des Fahrradsommers sind jedes Jahr von Neuem auf der Suche nach einem interessanten Thema. In diesem Jahr entschieden sie sich für das Thema „Biohöfe in Aachen“. „Diese Höfe gewinnen zunehmend an Bedeutung“, sagt Friedhelm Schepers, Organisator des Fahrradsommers. Allein im vergangenen Jahr haben die Deutschen rund zehn Milliarden Euro für Biolebensmittel ausgegeben – Tendenz weiter steigend, schon seit Jahren.

Die kleineren Biohöfe tragen mit ihren Angeboten dazu bei, dass die Konsumenten vorrangig Produkte aus der Region einkaufen können. Hofläden und „Grüne Kisten“, gefüllt mit Obst und Gemüse, gehören zum Standardangebot. Auf Gut Hebscheid gibt es sogar Gärten, die Interessierte mieten und selbst bewirtschaften können. (red)

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