Streetfood Festival: Rund um die Welt auf dem Unterstädter Scheiblerplatz

Gastronomie

Auch der MyRisotto-Foodtruck, der in monatelanger Arbeit restauriert wurde, wird in Eupen erwartet und den Besuchern mediterrane Genüsse bieten. | Foto: Veranstalter

20 sogenannte Foodartists werden ihr Können beim ersten „Ostbelgien Foodtruck Festival“ von GrenzEcho und Radio Contact auf dem Scheiblerplatz in der Eupener Unterstadt unter Beweis stellen. Die Devise lautet vom 7. bis zum 9. September: „In entspannter Atmosphäre ausgefallene Küchenkreationen genießen.“

Von Heinz Gensterblum

Der Trend zu internationalen Speisen mit frisch zubereiteten Kreationen ist längst auch in Belgien angekommen. Streetfood, was deutlich mehr als nur ein Imbiss ist, ist insbesondere im Sommer beliebt und häufig sind die aufwendig gestalteten Foodtrucks dabei der Blickfang. Die Menükarten sind meistens auf einer Schiefertafel notiert.

Dabei hält die Streetfood- Küche für jeden Gaumen etwas bereit, zumal wenn sie so breit angelegt ist wie hier. Und auch für Vegetarier, Veganer und Menschen mit einer Lebensmittelunverträglichkeit ist sie aufgrund ihrer Vielfalt problemlos zugänglich.

„Nach den jüngsten Buchungen sind wir praktisch ausverkauft“, berichten David Schmitz und Guy Adrian aus der GE-Marketingabteilung und freuen sich auf ein stimmungsvolles Festival in einem besonderen Ambiente am Zusammenfluss von Weser und Hill.

In der Eupener Unterstadt kostenlos eine kulinarische Weltreise antreten

Die bunte Welt des Streetfoods steht allen kostenlos offen und bietet die Möglichkeit, kulinarisch um die ganze Welt zu reisen. Stilvoll sollen die Besucher die unterschiedlichsten Zubereitungen kosten, interessante Getränke entdecken und bei netter Musik anregende Gespräche führen. „Ganz wichtig wird für uns das Wetter sein, doch das lässt sich leider nicht planen“, wollen die Veranstalter zumindest im Vorfeld nichts unversucht lassen, den Gästen ein Festival zu bieten, das keine Wünsche offenlässt.

Kulinarisch, so viel steht jetzt schon fest, wird wohl für jeden etwas dabei sein. Zum einen kann man Spezialitäten der belgischen Küche genießen: von Königinpastetchen über Boulettes à la liégeoise, bis hin zum Reisfladen. Zum anderen kann der Gourmet aber auch eine Menge Neuentdeckungen machen bei der Vielzahl der Küchen, die angeboten werden.

Auch das Getränkeangebot soll die Gourmets zufriedenstellen.

Und das heißt auch deutlich mehr als nur Burger. International wird es mit der afrikanischen, baskischen, thailändischen oder venezolanischen Küche. Es wird aber auch im Smoker gegrillt, es werden Wraps gezaubert oder delikates Risotto mit Trüffel kredenzt. Verschiedene regionale Anbieter werden neben den Foodartists aus Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und dem Landesinnern ihre handwerklichen Fertigkeiten im Bereich des Streetfoods unter Beweise stellen.

So wird sich der Scheiblerplatz in der Unterstadt vom 7. bis zum 9. September präsentieren. Grafik: GrenzEcho

Und neben den Speisen sollen die Getränke nicht zurückstehen. Das Weinangebot stellt Zweitraum (Alexander Braun) zusammen, der selbst auch in seiner Heimatstadt an einem Stand kochen wird. Außerdem ist die Esscobar von Tibor Maraite aus Bütgenbach vertreten, der 2008 an der Cocktail-WM teilnahm und mehrere Cocktails bei seinem Gastspiel in Eupen anbieten wird. Für sechs bis neun Euro serviert er verschiedene Kreationen. Das Publikum soll aus der gesamten Euregio den Weg nach Eupen finden und auf dem Scheiblerplatz einige entspannte Stunden verbringen. Dafür soll auch das hochwertige Mobiliar sorgen, an dem zum Teil derzeit noch kräftig geschraubt wird.

Los geht es am Freitag um 17 Uhr. Am Samstag geht es um 15 Uhr weiter. Am Sonntag startet das Festival um 12 Uhr.

An jedem der drei Veranstaltungstage wird die Bäckerei Kockartz aus Hauset den größten Reisfladen Belgiens herstellen.

Der Erlös der einzelnen Stücke kommt den Cliniclowns zugute. Musikalisch wird die Veranstaltung von Live-Bands und Disc-Jockeys begleitet werden. Für die jüngsten Besucher sind verschiedene Animationen vorgesehen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Wer meint, dass Streetfood etwas Neuartiges ist, der irrt gewaltig. Schon die alten Römer holten sich einen leckeren Snack in der nächsten Garküche um die Ecke. In Zeiten, wo längst nicht jeder Haushalt eine eigene Küche hatte, gehörte es zum Alltag der einfachen Leute, eine warme Mahlzeit bei einem Straßenverkäufer zu genießen.

www.foodtruck-festival-ostbelgien.be

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