Spielende Kinder kamen mit dem Schrecken davon

Vorfall

Der Stamm landete im Flussbett.

„Es ist ein großes Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist“, zeigt sich Sandra Kniebs erleichtert, aber noch immer aufgebracht. An der Schwarzen Brücke in der Eupener Unterstadt ist am Sonntagnachmittag eine mächtige Buche umgestürzt, während sich am Hillufer mehrere Spaziergänger aufhielten.

Von Annick Meys und Cynthia Lemaire

Der Schock sitzt Sandra Kniebs noch tief in

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  1. Leider laufen noch immer viele Leute durch den Wald, nach dem Motto: „ unser Wald“. Doch auch mit dem Wald ist es so, dass irgendjemand der Besitzer ist. Der Privatmann weiß nicht, ob er sich auf einer Privatparzelle befindet, oder Gemeinde oder Staatswald.
    Im Zweifel sollten Saziergänder daher auf ausgeschilderten Wegen bleiben. Kein Privatmann läßt es zu, dass Fremde sich auf seinem Rasen breitmachen und vielleicht auch noch ein Piknik veranstalten und vielleicht sogar noch grillen oder Steine oder Essensresre in den Gartenteich werfen.
    Warum geht man dann davon aus, dass im Wald oder an einem Bach der Zugang erlaubt ist.
    Dann auch noch verlangen, dass alle Bäume überprüft werden, ist schon stark.
    Niemand sonst läßt sich auch sonst vorschreiben, wann er seinen Rasen mäht, oder wann er seine Sträucher zurückschneidet.
    Also auch wenn hier Kinder zu Schaden gekommen sind und dies Gott sei Dank ohne schlimmere Verletzungen, läßt sich die Veantwortung auf jemand Andern abwälzen.
    Den Eltern würden im schlimmsten Falle eine Verletzung ihrer Aufsichtspflicht angelastet un nicht dem Förster eine schlechte Arbeit nachgesagt.
    Auch am See von Bütgenbach werden immer wieder Fehler von den Erholungssuchenden gemacht, was diesen Sommer wieder einmal tragisch endete.
    In diesem Sinne läßt sich also nur an den desunden Menschenverstand appellieren.

    1. keine sorgen ,liebe frau meyer , die wissen ganz genau wo und was sie dürfen oder nicht . aber es gibt auch für (fast) allem gesetze , wenn sie aber nicht geahndet werden .warum sollte man sich denn daran halten ? und den glauben am aufrichtig ehrlich gesunden menschenverstand habe ich längst aufgegeben . hier gehört meines erachtens noch eine dicke strafe obendrauf wegen mißachtung mehrere gesetze

  2. Der Hinweis von Herrn Mertes auf die Gesetzeslage ist sicher korrekt und hilfreich, wird m.E. jedoch einem jahrzehntealten Freizeitverhalten der Eupener nicht gerecht.
    Es gibt an Hill und Soor 3 markante Stellen, die von Eupener Familien seit jeher aufgesucht werden, um ein kühles Bad zu nehmen, im Wasser zu spielen oder sich bei hohen Temperaturen – wie in den vergangenen Wochen – an den Flüssen im Wald abzukühlen.
    Diese Stellen sind wohl allen Eupenern bekannt und sollten auch der Forstverwaltung bekannt sein. Der Aufwand, zumindest diese Ort regelmäßig ob ihrer Sicherheit zu prüfen, hielte sich m.E. in Grenzen.
    Die juristische Verantwortung für solche Unfälle mag sich augrund geltender Gesetze leicht klären lassen. Aber damit kann es wohl nicht getan sein, oder ?

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