Nur Arti’Choc und Sel & Poivre im „Bib Gourmand“

Gastronomie

Das Arti‘Choc in der Eupener Unterstadt wird im „Bib Gourmand“ aufgeführt. | Foto: Cynthia Lemaire

Mit dem Arti’Choc (Eupen) und dem Sel et Poivre (Eynatten) sind weiterhin nur zwei ostbelgische Restaurants im „Bib Gourmand Benelux“ vertreten. Neuigkeiten für Ostbelgien gibt es somit in der neuen Ausgabe nicht. Unter den 23 neuen Adressen aus Belgien sind aber immerhin vier in der Provinz Lüttich angesiedelt: La Cour de la Reine und L’O de Source (beide Spa), La Cuisine de Yannick (Lüttich) sowie Sophie et Nicolas (Comblain-la-Tour). Nicht mehr gelistet sind La Croustade (Heusy) sowie Sophie et Nicolas (Aywaille).

Insgesamt 317 Topadressen für Schlemmer empfiehlt der Guide Michelin „Bib Gourmand Benelux 2018“, der am 23. November 2017 für 17,95 Euro in den Handel kommt. Mit der zehnten Auflage trägt Michelin der großen Beliebtheit des „Bib Gourmand“ Rechnung. Das Prädikat verweist auf sorgfältig zubereitete Speisen zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

2018 erhalten 44 Restaurants in Benelux den Bib Gourmand neu, der „ein Maximum an Schlemmerei bis 37 Euro: gute Produkte, die schön zur Geltung gebracht werden“ sowie „eine moderate Rechnung“ verspricht. „Unser Inspektoren fühlen bei ihren Besuchen, dass die Restaurateure nach dieser Auszeichnung streben, sie tun alles, damit sich ihre Gäste wohlfühlen“, sagte Michael Ellis, der internationale Direktor der Michelin-Führer.

Zusätzlich zur Preisgestaltung, die das Budget der Gäste im Auge behält, lautet die Grundbedingung für den Bib Gourmand, dass das Essen die Kriterien der Michelin-Inspektoren erfüllt: Die Qualität der Produkte muss stimmen, ebenso die Sorgfalt bei der Zubereitung. Hinzu kommen präzise Garzeiten und Techniken, gekonntes Abschmecken und harmonische Verbindung der Aromen.

Die neue Ausgabe stellt alle Restaurants vor, die 2018 vom Guide Michelin den Bib Gourmand erhalten. Die Küche reicht von bodenständig bis klassisch, von traditionell bis modern, von regional bis international. So verschieden die Küchenstile sind, haben sie doch eines gemeinsam: Die Gastronomen legen großen Wert auf frische, saisonale Zutaten und beziehen diese gern aus der Region. Der „große“ Guide Michelin Belux wird am 20. November in Gent vorgestellt. (hegen)

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