Mützenichs Ortsvorsteherin bei Zug in Eupen verletzt

Rosenmontag

Jacqueline Huppertz, hier ein Archivbild, wurde beim Rosenmontagszug in Eupen verletzt. | Foto: GE-Archiv

Beim Rosenmontagszug in Eupen wurde die Ortvorsteherin von Mützenich, Jacqueline Huppertz, am Auge verletzt.

Der Gast aus der deutschen Eifelortschaft verfolgte den Zug auf der Ehrentribüne vor dem Rathaus in unmittelbar Nähe der Ersten Schöffin Claudia Niessen (Ecolo). Als eine der letzten Gruppen des Zuges gegen 13.30 Uhr die Tribüne passierte, nahm ein Teilnehmer mit einer Konfetti-Kanone aus kürzester Entfernung Maß und traf mit voller Wucht Jacqueline Huppertz ins Gesicht: „Der Schlag war so gewaltig, dass ich fast umgefallen bin“, schilderte die Betroffene die Szene. In Verviers begab sie sich in die Hände eines Facharztes und ließ das Auge am Mittwoch auch noch einmal bei einer Ärtzin in Simmerath behandeln. „Es handelt sich um eine Prellung. Es ist weniger geschwollen, man fühlt sich unterdessen wie benebelt“, erklärte sie am Mittwochabend dem GrenzEcho.

Bürgermeister Karl-Heinz Klinkenberg (PFF) hatte sich zuvor bereits nach ihrem Wohlbefinden erkundigt und auch die Karnevalsgruppe, aus der der Schütze kam, meldete sich telefonisch bei ihr. Von einer Anzeige sah Jacqueline Huppertz ab und erinnerte an Paragraf drei des „Kölsche Jrundjesetz“: „Et hät noch immer jot jejange.“ (hegen)

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