Lambertz zieht Zwischenbilanz als AdR-Präsident

Europäische Union

Karl-Heinz Lambertz ist seit einem Jahr Präsident im Ausschuss der Regionen: „Ob man dann wirklich gehört wird, hängt davon ab, wie gut die Vorschläge sind, und wie viel Kraft dahinter steckt.“ | Foto: EU/Patrick Mascart

Seit einem Jahr steht Karl-Heinz Lambertz an der Spitze des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR). Der SP-Politiker ist von der Notwendigkeit einer groß angelegten Reform der Europäischen Union überzeugt. Der AdR möchte sich dabei aktiv einbringen. Sein Mittel gegen europafeindliche Tendenzen? „Zunächst einmal zuhören“, sagt der 66-Jährige. Eine Zwischenbilanz.

Von Christian Schmitz

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  1. Wem soll eigentlich zunächst einmal zugehört werden: Den Bürgern oder doch wohl den Lobbys?
    In dem Interview redet Karl-Heinz Lambertz von einem Europa das sich neu aufstellen und sich klare Schwerpunkte setzen muss! Es käme ganz wesentlich darauf an, die Menschen vor Ort „mitzunehmen“ und einzubringen! Kurzum: Europa müsse „von unten nach oben“ gedacht werden! Dabei ist dieses Europa bzw. AdR noch nicht einmal fähig die einfachsten Bedürfnisse und Problemen der Bürger zu erfüllen, geschweige denn, daran zu denken! Ein Europäisches Vorzeigeprojekt, das IZOM-Projekt, wurde ganz einfach sabotiert und von diesen selbsternannten „Volksvertreter“ unterm Teppich gefegt. Einmal kurz zugehört und für nicht erhaltenswert erklärt. Für den Bürger ist ja nicht mehr drin!

  2. Was hier von Herrn Lambertz zum Besten gegeben wird, bedient ausschließlich die Klientel der EU-Befürworter. Lambertz möchte „gefallen“. In jedem zweiten Satz betont Lambertz den „Klimaschutz“. Wann endlich setzt er sich mit der Realität, der Physik, auseinander? Dieser Schwachsinn „Klimaschutz“ kostet hunderttausende von Arbeitsplätzen in der EU. Dieser Irrsinn stützt sich nicht auf Fakten, sondern ist ausschließlich religiös ideologisch begründet. Als ob das Wetter im entferntesten daran denkt, irgendwelchen Vorgaben der EU zu folgen. Wie bekloppt muß man sein, um solch eine Strategie zu verfolgen? Herr Lambertz, nennen Sie endlich wissenschaftliche Argumente! Übernehmen Sie persönlich die Haftung für Ihre Forderung! Stellen Sie sich endlich einer öffentlichen Diskussion! Sie laufen allerdings Gefahr, im erlauchten Kreis in Ungnade zu fallen.

    1. Anlässlich einer AVES-Veranstaltung vor einigen Monaten hat Herr Wahl – seines Zeichens selbst ernannter Klimaexperte – seine Inkompetenz zu diesem Themengebiet eindrucksvoll dargeboten.
      Und auch hier zeigt er, indem er Wetter und Klima gleichsetzt, dass er von der Sache in Wirklichkeit keine Ahnung hat.
      Jemand, der der überwältigenden Mehrheit der weltweit zum Thema Klimawandel forschenden Wissenschaftlern direkt oder indirekt Schwachsinn, Irrsinn und religiös-ideologische Verblendung vorwirft, sollte sich selbst einmal hinterfragen, woher seine Ignoranz stammt und worauf er seine Arroganz stützt, wenn nicht auf eine Art … religiös-ideologischer Verblendung. Dies in der Hoffnung, dass sein Problem sich nicht als weitaus tiefgreifender darstellt.
      Der reaktionäre Clan um die Herren Scholzen und Wahl, der einerseits immer und immer wieder die Energiewende als Hirngespinst „links-grün versiffter“ Idioten darstellt und andererseits im anthropogenen Klimawandel ein Fantasiegebilde „ideologisch-religiös“ Verblendeter, sollte es vielleicht einmal mit Kegeln oder Fahrrad fahren versuchen.
      Zu Themen, die die Zukunft unseres Planeten oder die eine gesellschaftliche und technologische Entwicklung zwecks Überleben künftiger Generationen betreffen, haben sie noch nicht einmal den Ansatz eines einzigen konstruktiven Gedankens beizutragen.

  3. „Daran arbeite er als Präsident ununterbrochen.“

    Das glaubt man Herrn Lambertz gern, dass er unermüdlich als Präsident des AdR tätig ist.

    Aber vielleicht wäre es auch mal an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu seiner zweijährigen Tätigkeit als Gemeinschaftssenator vorzulegen.

    Das ist doch wohl sein Hauptberuf, ein, wie er vor Antritt seines Mandates erklärte, „Vollzeitjob“, völlig unvereinbar etwa mit dem des Parlamentspräsidenten in der DG.

    Wann führen Sie denn mal ein Gespräch mit ihm über dieses Thema, Herr Schmitz, unter dem Motto: „Der Gemeinschaftssenator zwischen Anspruch und Wirklichkeit“?

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