Isabelle Weykmans: „Ich werde euch nicht enttäuschen“

PFF-Neujahrsempfang

Isabelle Weykmans (Zweite von rechts) wird wie erwartet Spitzenkandidatin der PFF für die Gemeinschaftswahlen. Daneben erkennt man Rentenminister Daniel Bacquelaine, PFF-Präsidentin Kattrin Jadin und MR-Parteichef Olivier Chastel. | Foto: David Hagemann

Mit sehr viel Politprominenz aus dem Inland und Gemeinschaftsministerin Isabelle Weykmans als gekürte Spitzenkandidatin für die DG-Wahlen am 26. Mai haben die ostbelgischen Liberalen (PFF) am Dienstagabend ihren traditionellen Neujahrsempfang im Atelier in der Eupener Unterstadt begangen.

Von Christian Schmitz

Dass Isabelle Weykmans die PFF in die Wahlen vom 26. Mai führen wird, ist keine Überraschung: Mit 39 Jahren ist sie für das Politikgeschäft immer noch sehr jung, aber bereits 15 Jahre Ministerin und damit ein „alter Hase“. „Wir haben in den letzten fünf Jahren gut miteinander gearbeitet“, sagte Isabelle Weykmans im GE-Interview. „Ich möchte noch einiges für Ostbelgien bewegen“, erklärte sie. In dem Gespräch bekannte sie sich auch zur Koalition mit ProDG und SP. „Wenn der Wähler das so entscheidet, warum können wir dann nicht weiter zusammenarbeiten?“, so Isabelle Weykmans. „Wir haben bewiesen, dass wir es gut machen, dass wir für Ostbelgien wichtige Entscheidungen getroffen haben“, fügte sie hinzu. „Die PFF hat viel erreicht in den letzten Jahren und maßgeblich dazu beigetragen, dass Ostbelgien zu einer Region geworden ist, die autonom ist, in nun fast allen Bereichen der politischen und gesellschaftlichen Gestaltung selbstbestimmt handeln, passgenau an die Bedürfnisse der Menschen, die hier leben, ihre Instrumente und Modelle anpassen kann und das tut sie auch“, sagte sie in ihrer Ansprache. „Mein Ziel ist es, die PFF weiter in Regierungsverantwortung zu führen und ich bedanke mich aufrichtig für das Vertrauen, welches meine Kollegen in mich setzen – Ich werde euch nicht enttäuschen“, sagte sie auch.

Parteipräsidentin Kattrin Jadin unterstrich ihrerseits die Übernahme von Verantwortung durch die frankofonen Liberalen (MR) in der Föderalregierung – wegen des Streits um den Migrationspakt hatte die N-VA die Regierung verlassen, sodass diese bis zu den Wahlen nur noch geschäftsführend tätig ist. Man habe sein Wort gegeben, und liberale Werte seien nun mal nicht verhandelbar, sagte auch MR-Parteichef Olivier Chastel, der neben Regierungsvertretern, Parlamentariern und anderen Mandataren aus dem Inland in Eupen zu Gast war. Dazu zählten unter anderem Rentenminister Daniel Bacquelaine sowie der wallonische Ministerpräsident Willy Borsus und Regionalminister Pierre-Yves Jeholet.

Volles Haus im Eupener Atelier beim Neujahrsempfang der PFF am Dienstagabend. Foto: David Hagemann

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