Grenzlandtheater mit „Cyrano de Bergerac“ im Jünglingshaus

Kultur

Das Stück wird im großen Saal dargeboten; es dauert circa 150 Minuten, inklusive Pause. | Foto: Veranstalter

Mit „Cyrano de Bergerac“ bringt das Grenzlandtheater Aachen Edmond Rostands französischen Klassiker aus dem Jahre 1897 auf die Bühne. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Frage: Was ist bei der Liebe letztendlich am wichtigsten – schöne Worte oder doch eher die körperliche Schönheit?

Zwei Männer konkurrieren um dieselbe Frau. Der eine vermeintlich entstellt durch eine grotesk lange Nase. Der andere zwar schön anzusehen, aber arm an Sprache und Verstand. Romantik, Poesie und Komik stoßen hier aufeinander.

Das Ensemble zeigt die große Liebesgeschichte am Sonntag, 22. April, um 20 Uhr im Eupener Kulturzentrum Jünglingshaus.

Zum Inhalt: Cyrano de Bergerac und Christian von Neuvilette lieben dieselbe Frau: Roxane. Was der eine zu viel hat, hat der andere zu wenig: Durch seine übergroße Nase fühlt Cyrano sich entstellt, dafür kann er dichten. Christian ist mit Schönheit gesegnet, dafür ist er nicht besonders intelligent und poesielos. Da Cyrano der jungen Liebe nicht im Weg stehen will, hilft er Christian mit seiner Dichtkunst, die Geliebte für sich zu gewinnen: Cyrano souffliert ihm Liebesschwüre. Seine Worte lassen die Angebetete zu heißer Liebe entbrennen, Roxane verliebt sich und erkennt erst viel zu spät, wer der wirkliche Verfasser der Liebesbriefe ist. In der Regie von Ulrich Wiggers spielen Thomas Ziesch (Cyrano de Bergerac), Jan Stapelfeldt (Christian de Neuvillette), Birthe Gerken (Roxane), Steven Reinert (Montfleury/Guiche), Fabio Piana (Rageneau), Gernot Schmidt (Le Bret), Chris Max Nachtigall (Valvert/zweiter Kadett/Kapuziner Lingnière/Missvergnügter), Urs­Wer-ner Jaeggi (Carbon de Castle­Jaloux), Gundi­Anna Schick (Duenna/Marthe/erster Kadett) und Helena Aljona Kühn (Lise/Claire/dritter Kadett). Die Fechtchoreografie wurde von Klaus Figge ausgearbeitet; das Bühnen- und das Kostümbild entwarf Leif­Erik Heine.

Das Stück wird im großen Saal dargeboten; es dauert circa 150 Minuten, inklusive Pause. Einlass ins Jünglingshaus ist ab 19 Uhr. Die Sitzplätze sind nummeriert.

Eintrittskarten zum Preis von 21 Euro (reduziert: 18 Euro) sind erhältlich im Büro des Kulturellen Komitees, Kirchstraße 15, Tel. 087/740028 (Mo-Fr: 9-16 Uhr), k.breuer@kultkom.be.

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