Grenzlandtheater am 18. März im Jünglingshaus

Kultur

Mit „Paulette“ bringt das Grenzlandtheater ein Stück auf die Bühne, das mit Witz und Charme besticht, skurrile Figuren zeigt und eine noch skurrilere Geschichte erzählt, dabei aber nie den Aspekt der Gesellschaftskritik vollständig aus den Augen verliert.

Das Ensemble des Aachener Grenzlandtheaters zeigt die Gangster-Komödie um die „Drogen-Omi“ am Sonntag, 18. März, um 20 Uhr im Eupener Kulturzentrum Jünglingshaus. Der Vorverkauf ist bereits sehr gut angelaufen.

„Paulette“ basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsfilm von Jérôme Enrico, Bianca Olsen, Laurie Aubanel und Cyril Rambour. Für die Bühne adaptiert wurde die Komödie von Anna Bechstein.

Zum Inhalt: Die Seniorin Paulette führt ein ziemlich trostloses Leben in einer Pariser Banlieue. Ihr Schicksal hat sie zu einer verbitterten Rassistin gemacht: Für Paulette sind die Ausländer an allem schuld. Ihre schmale Rente reicht hinten und vorne nicht, ein Teil ihres Mobiliars wurde bereits gepfändet. Eines Tages aber kommt die rüstige Dame auf die Idee, durch den Verkauf von Cannabis ihre Kasse aufzubessern. Bald werden Paulettes berauschend gute Haschkekse zum Verkaufsschlager, und auch sie selbst gewinnt wieder Lebensfreude. Aber die Komplikationen lassen nicht lange auf sich warten …

In der Regie von Uwe Brandt spielen Renate Fuhrmann (Paulette), Aline Hochscheid (Agnès/Gemüseverkäuferin), Philip Bender (Ousmane/Vater Baptiste), Manuel Bashirpour (Vito), Ilka Sehnert (Marie/Rentnerin), Raphael Fülöp (Rachid/Fred/Rocker), Anas Ouriaghli (Idriss/Musiker), Berthold Schirm (Walter/Gerichtsvollzieher/Käseverkäufer) und Lena Sabine Berg (Reneé).

Das Bühnen- und das Kostümbild wurden von Manfred Schneider entworfen.

Das Stück wird am Sonntag, 18. März 2018, um 20 Uhr im Kulturzentrum Jünglingshaus Eupen (im großen Saal) dargeboten; es dauert circa 150 Minuten, inklusive Pause. Einlass ins Jünglingshaus ist ab 19 Uhr. Die Sitzplätze sind nummeriert.

Eintrittskarten zum

Preis von 21 Euro (reduziert: 18 Euro) sind erhältlich im Büro des Kulturellen Komitees, Kirchstraße 15, Tel. 087/740028 (Mo-Fr: 9-16 Uhr), k.breuer@kultkom.be.

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