Festakt zum 30-jährigen Bestehen des Arbeitsamtes

Beschäftigung

Direktor Robert Nelles blickte zurück und berichtete unter anderem über die DG-Sonderaktion zur Kandidatensuche in Brandenburg im Jahr 2000. | Foto: Christian Schmitz

Im Rahmen eines großen Festaktes mit vielen Ehrengästen aus dem In- und Ausland ist am Freitagnachmittag im Kloster Heidberg das 30-jährige Bestehen des Arbeitsamtes der Deutschsprachigen Gemeinschaft gefeiert worden.

1989 waren in Belgien die öffentlichen Arbeitsverwaltungen für die Regionen geschaffen worden. Da die DG nicht für die Beschäftigung zuständig war, arbeitete das wallonische Forem auch in den neun deutschsprachigen Gemeinden. Die Gründung des Forem und einer eigenen subregionalen Direktion des Forem in St.Vith war somit gleichzeitig auch die Geburtsstunde des Arbeitsamtes. Im Zuge der Übertragung der Zuständigkeiten im Bereich Beschäftigung an die DG im Jahr 2000 wurde das Arbeitsamt dann als autonome Einrichtung geschaffen. „Das Arbeitsamt steht fest im Leben, hat aber noch viele weitere Schritte vor sich“, meinte Verwaltungsratspräsident Patrick Thevissen. Er unterstrich die soziale Funktion der Einrichtung. Auf eine ausführliche Reise durch die (institutionelle) Geschichte des Arbeitsamtes nahm der Geschäftsführende Direktor Robert Nelles die Anwesenden unter dem Motto „Das Arbeitsamt im Wandel der Zeit“ mit. Unter Zuhilfenahme des GrenzEcho-Archivs berichtete Robert Nelles von vielen Initiativen, unter anderem auch von der DG-Sonderaktion zur Kandidatensuche in Brandenburg im Jahr 2000, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Seinerzeit berichtete sogar die „Bild“-Zeitung von diesem Vorhaben.

Glückwünsche gab es auch von Aufsichtsministerin Isabelle Weykmans (PFF). „Die Wichtigkeit des Arbeitsamtes ist nicht festzumachen an der Anzahl der Arbeitslosen, die es betreut und vermittelt, sondern an seiner Fähigkeit in einer sich permanent verändernden Bedarfs- und Arbeitsmarktsituation, seine Dienstleistungen anzupassen und zu optimieren“, sagte sie. (sc)

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