Eupen: Lighthouse schließt Ende der Woche

Gastronomie

Das Lighthouse in Eupen schließt nach 13 Jahren. | Foto: Helmut Thönnissen

Viele Restaurants schließen nur wenige Jahre nach der Eröffnung wieder. Anders das Lighthouse in Eupen. Es blieb 13 Jahre lang. Doch nun gehen auch dort die Lichter aus.

Am 1. Juli feierte das In-Lokal am Kehrweg seinen 13. Geburtstag. Ende der Woche soll nun Schluss sein. Betreiber Eric Van Handenhove, den viele als „Rick“ kennen, möchte nur ungern über die bevorstehende Schließung sprechen. Es sei auch so schon schwer genug, sagt er. Auf GrenzEcho-Nachfrage bestätigt der 53-Jährige kurz und knapp: „Am 13. August ist der letzte Tag.“ Es sei „ganz normal“ geöffnet, solange „bis nichts mehr da ist“. Gerüchte über eine Schließung kursierten schon seit Wochen.

„Etwas Exklusives“ hatte Eric Van Handenhove damals, kurz vor der Eröffnung des Lighthouses im Juli 2004, versprochen und schließlich auch geliefert: Mit dem großzügigen Barbereich, dem gemütlichen Restaurant, der großen Terrasse, der Pergola und der geschmackvollen Inneneinrichtung war das Lighthouse, dessen Küche bekannt ist für seinen heißen Stein, den Tartarenhut und die Raclette-Gerichte, etwas Besonderes. Die Schließung nach all den Jahren ist für Van Handenhove eine emotionale Angelegenheit, schließlich arbeiteten er und seine Frau Edmée tagein, tagaus selber hinter der Theke und im Service. Die beiden pflegten stets einen engen Kontakt zu ihren Gästen.

Man möge sich nun fragen, warum das Café-Restaurant, das objektiv gesehen immer gut besucht war, nach all den Jahren – für Außenstehende fast schon unerwartet – schließt. Zu den Gründen wollte sich Eric Van Handenhove nicht äußern. „Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt“, sagt er. Wie es am Kehrweg 8 weitergeht, und ob jemand das Restaurant übernimmt, ist offen. (sue)

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