Erinnerungen an Ersten Weltkrieg am Bahnhof Herbesthal und im Weißen Haus

Beginn der Gedenkfeierlichkeiten in Lontzen

Rechts erkennt man die beiden restaurierten Waggons, links fährt ein aktueller Zug vorbei. | Foto: Griseldis Cormann

Mehr als 100 Gäste wohnten am Mittwoch dem Beginn der Gedenkfeierlichkeiten zum Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren in der Gemeinde Lontzen am Alten Bahnhof in Herbesthal und der Einweihung der Ausstellung im Weißen Haus bei.

Die Ausstellung schauten sich unter Leitung ihres geschichtlichen Kopfes Herbert Ruland bereits am Abend an. Zu entdecken gibt es originale Bekanntmachungen des Deutschen Reiches, Texte aus der liberalen Vervierser Zeitung, Karten, Lebensmittelmarken. Die nummerierten Tafeln werden in einem Heft erklärt, sodass sie jeder auch in eigener Geschwindigkeit entdecken kann.

Am früheren Grenzbahnhof wird in den kommenden Jahren die Zusammenlegung der Vergangenheit und Gegenwart angestrebt. Die Umrisse des alten prachtvollen Bahnhofs, der jetzt auf Tafeln nachzuempfinden ist, werden noch deutlicher hervorgehoben. Das noch im Gestrüpp liegende zerfallene Postsortierzentrum wird wieder aufgebaut. Hier wird der Jugendtreff Herbesthal spätestens 2017 einziehen. Direkt neben den wieder erstellten Waggons des Deutschen Reiches und der Belgischen Bahn fahren heute die Züge, sodass das Flair des alten Bahnhofs gewahrt ist, wenn man sich in die Umrisse stellt und Richtung Welkenraedt blickt.

Mehr dazu in einer späteren GrenzEcho-Ausgabe.

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