Eine Kerze für jedes verstorbene Kind

Weltgedenktag

Zu der Gedenkfeier, an der jedes Jahr bis zu 120 Personen teilnehmen, wird stets eine besondere Atmosphäre geschaffen. Auch nimmt jede Familie am Ende des Gottesdienstes eine Kerze mit nach Hause. | Foto: GE-Archiv

Mal war es eine Brücke, mal ein Regenbogen, dann ein Engel oder sogar eine Wurzel. Jedes Jahr wählt das Vorbereitungsteam für den Gedenkgottesdienst, der allen verstorbenen Kindern und Jugendlichen gilt ein anderes Symbol. In diesem Jahr ist es die Perle: vom Schmerz zur Perle, Trauer kann sich wandeln.

Von Lothar Klinges

Jedes

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    1. Ein besinnliches Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen, Herr Hezel !? Bitte bloß keinen Christbaum bei Ihnen aufstellen, weder mit echten noch mit elektrischen Lichterkerzen. Sie könnten sich zu sehr aufregen…
      Haben/hatten Sie eigentlich keine Kinder? Ich bin zwar auch nicht der eifrigste Christ, aber Ihr Bashing hier geht m.E. eindeutig zu weit!

    2. Sie meinen das Bashing der Kirche, sich in alle Bereiche des Lebens der Menschen einzumischen und ihnen vorzuschreiben, wie sie zu leben, sterben und trauern haben? Das geht in der Tat zu weit.

    3. Und Sie die Lebendigen… Herr Bosch, ich kann Ihnen nur beipflichten: Dieser Kommentator ist eine Zumutung. Selbst für Nicht-Christen. Vor allem, weil er die islamiserung ausdrücklich gutheißt. Verstehe wer will!

  1. Niemand kann den Schmerz, das Leid und die Trauer von Eltern und Familien nachempfinden, die ein Kinder verloren haben. Die Verarbeitung und der Umgang mit dieser Trauer ist eine höchst persönlicher Prozess. Wenn religiöser Glaube dabei hilft, die Kraft dafür zu finden, warum nicht?
    Dennoch muss bei dem Leid, dass täglich unzählige Kinder und Familien durch Krankheiten, Unfälle, Verbrechen, Krieg, Hunger, religiösen Fanatismus (!),… auf unserem Planeten erleben, die Frage nach der Theodizee erlaubt sein.
    „In Gottes Augen ist jedes Leben gleich wertvoll, das lang gelebte, das kurz erlebte. In ihm ist alles vollendet …“
    Wenn dies so ist und es den allmächtigen, gerechten und gütigen Gott gibt, warum gibt es dieses Leid in unserer Welt?
    Oder:
    „Wann bist du eigentlich lieb, lieber Gott?“ (Wolgang Borchert)
    Oder:
    Warum bist du eigentlich Gott?

    http://www.sueddeutsche.de/politik/kommentar-wann-bist-du-lieb-lieber-gott-1.419477

    1. Herr Leonard, ein Gott ist in der Tat ein Widerspruch in sich selbst. Wenn ein Gott zulässt oder nicht verhindert, dass Kinder sterben, und so den Glauben der Menschen auf die Probe stellt, dann ist er ein Sadist. Wenn er nichts dafür kann, ist er auch nicht allmächtig und leitet auch nicht unsere Geschicke. Wofür ihn dann anbeten? Dann bleibt noch das Gleichgütigkeitsargument: ‚Die Wege des Herrn sind unergründlich‘ – wieso sollte man sich auf einen Gott beruhen, der eine solche Willkür an den Tag legt und der offensichtlich nicht im Interesse der Menschen „handelt“? Wie man es dreht oder wendet, sich an einen Gott zu klammern ist eine verzweifelt sinnlose Tat.

    2. Gott hat es einmal gemacht, sich eingemischt weil er den Frevel und die Grausamkeit der Welt nicht mehr ertragen konnte. Es schickte eine Flut, und nur Noah und seine Familie überlebten. Ist es solch eine „Einmischung“ die Sie sich wünschen?
      Gott tat es Leid, er hat Versprochen so etwas nie wieder zu machen, und setzte als Zeichen dafür den Regenbogen an den Himmel. (So schreibt es die Bibel)
      Als Gegenfrage könnte man den Spieß umdrehen, und fragen: „Wann bist du lieb, Mensch?“ Die schlimmsten Gräuel werden immer noch von Menschen an Menschen begangen. Wer hat „Gott“ getötet, wer schrie „Kreuzigt ihn!“, wer verleugnete Jesus sogar 3 mal? Auch dies berichtet die Bibel, es waren Menschen, Bekannte, ja seine engsten Freunde. Wenn es um unser eigenes Leben geht sind wir uns selbst die Nächsten, mit einer Ausnahme vielleicht: wenn es um unsere eigenen Kinder geht.
      Und um noch einmal zu zitieren: „Da ist keiner der gerecht ist“ und „Wer ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein.“
      Nicht jeder ist ein Kriegsverbrecher, nicht jeder ist ein Mörder oder ein Dieb, nicht jeder verleumdet oder redet schlecht über andere. Aber wie ein Bekannter einmal zu mir sagte: „Wenn Adam nicht von der verbotenen Frucht gegessen hätte, spätestens ich hätte der Versuchung irgendwann nicht widerstehen können…“

    3. Herr Reul, „Gott“ hat gar nichts getan, sondern Menschen haben vor 2000 Jahren behauptet, dass jemand davon erzählt hat. Flüsterpost, auf die sich heute Milliarden von Leichtgläubigen beruhen. Sie können noch so viele Zeilen aus ihrem Märchenbuch zitieren, auf die eigentlichen, grundlegenden Fragen über die Widersprüchlichkeit einer Gottheit und warum sie – als geistiges Fabelkonstrukt der Menschen – anscheinend zulässt, dass Kinder sterben, gehen sie nicht ein. So kann man schwierigen Fragen auch aus dem Weg gehen.

    4. Herr Hezel,
      das ist Ihre Sicht der Dinge. Sie können auch noch so viele Zeilen schreiben, doch auch die EvolutionsTheorie (mit Betonung auf dem letzten Teil des Wortes) birgt Widersprüche und Unerklärliches. Auch sie ist ein, um bei Ihrem Ausdruck zu bleiben, geistiges Fabelkonstrukt der Menschen, und nicht bewiesen. Auch ihr muss man ‚glauben‘.
      Letztendlich muss man sich also entscheiden wem oder was man glaubt. Ich bevorzuge meine Version, da bleibt am Ende mehr als der große Knall, und sie erklärt mir viele Dinge die ich, menschlich gesehen, nicht verstehe, und auf die mir auch die Wissenschaft keine Antwort geben kann, wie zB. einem Leben nach dem Tod.

    5. Herr Reul, sie brauchen nicht an die Schwerkraft zu „glauben“, um zu erkennen, dass es sie gibt, sonst würden sie einfach von der Erde abheben. Diese wissenschaftliche Erkenntnis, genauso wie die unzählige male und eindeutig bewiesene Evolutionstheorie ist wahr, ob sie das wollen/glauben oder nicht, genauso wie die Theorie der Schwerkraft wahr ist, ob sie es wollen/glauben oder nicht – viel Erofolg dabei, die Schwerkraft außer Kraft zu setzen, wenn sie nicht dran „glauben“…

    6. Herr Bosch hat Recht. Dies ist nicht der passende Anlass für eine solche „Diskussion“. Die Äußerungen von Herrn Reul verlangen jedoch bei passender Gelegenheit nach Gegenrede. Schließlich leben wir nicht mehr im Mittelalter.

  2. @Alexander Hezel & Dieter Leonard : wir sind wohl alle drei – in unterschiedlichem Maße – Zweifler an der Gottestheorie der verschiedenen Religionen und den zugehörigen „Randbedingungen“. Ich habe mich hier schon mal dazu erklärt. Religionen stehen auch immer für Weltanschauungen und Werte, aber auch – leider – für „Unwerte“…
    Was mich aber stört, das habe ich hier auch schon mal geschrieben, ist dass Herr Hezel zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit – wie z.B. hier zu einer Gedenkstunde für verstorbene Kinder, von wem auch immer organisiert – mit seinem „Atheisten-Schwert“ aus der Versenkung auftritt und sein bekanntes Religionsbashing betreibt. Ich kann mir gut vorstellen dass es den, an der Gedenkstunde teilnehmenden Angehörigen und Familien wohltut und die Gemeinsamkeit in diesem großen Leid für sie auch ein Trost ist. Dass die katholische Kirche das fördert oder gar organisiert ist doch m.E. für sie nur zweitrangig bis gleichgültig.
    Ich finde : Herr Hezel, Sie haben hier eine Gelegenheit verpasst, im Angesicht dieses doch sehr sensiblen Themas mal „zu schweigen“. Es steht mir allerdings nicht zu Ihnen irgendwelche Vorschriften zu machen und ich lade gerne dazu ein, nochmal an anderer, passenderer Stelle das Thema „aufzumachen“. MfG.

    Meine

  3. @Alexander Hezel & Dieter Leonard : wir sind wohl alle drei – in unterschiedlichem Maße – Zweifler an der Gottestheorie der verschiedenen Religionen und den zugehörigen „Randbedingungen“. Ich habe mich hier schon mal dazu erklärt. Religionen stehen auch immer für Weltanschauungen und Werte, aber auch – leider – für „Unwerte“…
    Was mich aber stört, das habe ich hier auch schon mal geschrieben, ist dass Herr Hezel zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit – wie z.B. hier zu einer Gedenkstunde für verstorbene Kinder, von wem auch immer organisiert – mit seinem „Atheisten-Schwert“ aus der Versenkung auftritt und sein bekanntes Religionsbashing betreibt. Ich kann mir gut vorstellen dass es den, an der Gedenkstunde teilnehmenden Angehörigen und Familien wohltut und die Gemeinsamkeit in diesem großen Leid für sie auch ein Trost ist. Dass die katholische Kirche das fördert oder gar organisiert ist doch m.E. für sie nur zweitrangig bis gleichgültig.
    Ich finde : Herr Hezel, Sie haben hier eine Gelegenheit verpasst, im Angesicht dieses doch sehr sensiblen Themas mal „zu schweigen“. Es steht mir allerdings nicht zu Ihnen irgendwelche Vorschriften zu machen und ich lade gerne dazu ein, nochmal an anderer, passenderer Stelle das Thema „aufzumachen“. MfG.

    1. Herr Bosch, da sich Religionen wie gesagt in alle Bereiche des Lebens und Sterbens einmischen, geben alle diese Bereiche auch Anlass dazu, Religionskritik zu üben. Über die Opportunität dieser Kritik zu diskutieren ist auch eine Art, nicht auf den Inhalt einzugehen…

  4. Wisst ihr überhaupt was ihr da schreibt?Das ihr die Eltern ,die ihre Kinder verloren haben ,egal auf welche Art und Weise , für Trottel haltet , ist das euch bewusst??????
    Das schreibt euch eine Mutter die zwei Kinder verloren hat

    1. Frau Dupont, mein tief empfundenes Beileid. Aber wo bitte lesen sie das, was sie da behaupten? Niemand hier hat Menschen, die Kinder verloren haben, als Trottel bezeichnet – das haben sie sich selbst zusammen gereimt.

  5. AUCH WIR HABEN EIN KIND VERLOREN UND SIND EMPÖRT ÜBER DIESE SAU BLÖDEN KOMENTARE UND ÄUSSERUNGEN GEWISSER LEUTE
    WANN ENDLICH WERDEN DIESE TYPEN (IMMER DIE GLEICHEN DREI BIS VIER) DIE ZU ALLEM IHREN SENF DAZUGEBEN MÜSSEN AUS DEM NETZT GELÖSCHT
    ES ÖDET NUR NOCH AN

  6. Herr Mauel, auch ihnen gilt mein Mitgefühl.
    Ich hoffe, dass sie sich nach ihrer Aufregung einmal genauer mit dem befassen können, was gesagt wurde. Die Antwort auf schwierige Themen und grundlegende Überlegungen ist nicht, Menschen „aus dem Netz zu löschen“, weil sie ihre Meinung nicht teilen. Inhaltliche Argumente bringen hier mehr als Großbuchstaben.

  7. Frau Dupont, Herr Mauel, Hezel und co. beleidigen Milliarden von gläugiben Menschen. Aber fordern und fördern gleichzeitig die Islamisierung Europas. Alleine diese Tatsache zeigt, wie diese Ultra-Marxisten und Nihilisten gepolt sind. Vor allem, sie merken nicht einmal, daß sie die fanatischsten religiösen Eiferer sind; sie zelebrieren die „Wissenschaft“, die „Vernunft“ (ihre Version davon) als höchstes Gut, verstehen aber nicht, daß die Wissenschaft selbst nur ein Blick auf die Dinge ist, die viel mit Glauben zu tun hat. Ihr großes Vorbild, Kant, der „Geisterträumer“, hat genau den Grund genannt, weshalb die Wissenschaft eben nur eine Sicht auf die Dinge – die ja die traditionellen Religionen ablösen sollen: Weil die Vernunft begrenzt ist. Wahrhaftig, die einzige einzige korrekte Idee des Herr Kant, der zwar die Idee des Weltbürgertum begründete, aber selber Köngisberg nie verlassen hat. (Was soll man von einem solchen Schreibtischabenteurer halten?) Herr Hezel bezeichnet gern jeden religiösen Menschen als Idiot, oder, ja, Trottel. Das ist hier oft genug der Fall gewesen. Nur Mohammedaner nicht, was vermuten läßt, daß er bereits konvertiert hat. Mit freundlichen (ironisch gemeint, of course) nach Forest, wo die Shariah berits zu herrschen scheint!

    1. frau dupont,ich kann ihnen nur recht geben,ich weiss wie es ist,aber diese sogenatten schreiberlinge sollten sich was schämen und weniger solchen blödsinn von sich geben

    2. Frau Dupont, Herr Mauel, wenn sie sich persönlich gekränkt fühlen, ist das bedauerlich und sicherlich nicht beabsichtigt, denn dann haben sie eindeutig nicht genau gelesen, was ich gesagt habe: Ich habe niemanden persönlich angegriffen, wie mir immer wieder gerne unterstellt wird. Ob ich Blödsinn von mir gebe, ist ihre persönliche Meinung, die ihc respektiere und wofür ich alles geben würde, dass sie sie ausdrücken können (Voltaire), genauso wie es meine persönliche Meinung ist, das Religion Blödsinn ist. Das bringt allerdings niemanden weiter, weshalb ich versucht habe, inhaltliche Argumente vorzubringen. Wenn Religionen sich in alles einmischen, dann müssen Relgionen auch damit rechnen, vehement kritisiert zu werden. Dass sie das nun alles persönlich nehmen, ist ihr Problem.

  8. warum ist diese „Diskussion“ noch immer freigeschaltet ??
    Hier wird solch ein Schei . . erzählt und Leuten mit dummen und dümmlichsten Sprüchen weh getan und seitens des Grenzecho passiert NIX !! (entgegen sonstigen Gewohnheiten)
    . . ist das eine schwache Nummer, mein Gott . . .
    Sie wissen jetzt Bescheid, egal, ob veröffentlicht wird oder nicht !

  9. .. recht haben sie Herr Mauel…

    .. aber auf der anderen Seite, so glaube ich, haben diese Schreiber sehr große Probleme und wissen nicht wie ihnen geholfen werden kann…

    1. Wenn es darum geht, ihren christlichen Glauben zu verteidigen, bedienen sich die eifrigsten Christen offensichtlich gerne einer unchristlichen Wortwahl.
      Zu den von ihnen angesprochenen Problemen meinte der englische Biologe, Philsoph und Schriftsteller Sir Julian Huxley:
      „Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden.“
      Offensichtlich auch so ein dummer Schreiberling mit Problemen und dümmlichsten Sprüchen, der Blödsinn und Scheiße schreibt und nicht weiß, wie ihm geholfen werden kann.
      Belassen wir es dabei.

    2. So sehe ich das auch, Herr Vomberg. Eines ihrer probleme ist, daß sie allen ihre Sicht der Dinge auferzwingen wollen, und hystersich werden, wenn man sich nicht von ihnen „helfen lässt“! Habe ich vor 2 Wochen hier erfahren: Herr A.H. schrieb tatsächlich so etwas wie „Und Sie lassen sich nicht einmal von uns helfen“. Wird wohl daran liegen, lieber Alexander der Große, daß ich mich selber, mein Leben lang, mit all diesen Dinge, auch wissenschaftlich, ja ja, befasse, publiziere – und auch von der Wiessenschaft anerkannt bin („geweiht“, wenn Sie die akademische Sprache verstehen). Macht jedoch nix, keine Chance, gegen die Bewahrer DER Wahrheit… Ihnen helfen, das werden meine Worte nicht, Frau Dupont und Herr Mauel – ich habe lediglich versucht, die überhebliche und arrogante Intrusion gewisser Schreiberlinge ins rechte Licht zu rücken.

  10. In der Frage nach dem Wesen der Religion (ich rede nicht von Systemen, die offensichtlich vor allem eine sozial-politische Weltsicht, mit theologischen Ornamenten, wie der Islam), geht es ausschließlich nach dem anthropologischen Bedürfnis, das das menschtier von nivht-humanen Tieren unterscheidet. Die Fähigkeit sich Kräfte und Akteure, Stiuationen außerhalb seines Geistes vorzustellen, ja, herbeizusehnen. Bereits die Wandmalerei bezeugt dies. Der Mensch, das glaubenede Tier. Kommt dann irgendwann eine Denkweise, die dies alles als Quatsch abtut und sich auf den Weg macht, alles „neutral“ zu erklären. Die Menschen denken, sie wären befreit worden. Nach einer Zeit stellen aber die Menschen fest, daß die „absolute Freiheit“ (das Individuum ist seine höchste eigene Autorität) das reinste Chaos mit sich gebracht hat. Wir merken es jetzt, 2017. Nietzsche hatte davor gewarnt, vor bereits 140 Jahren. Das neueste Besipiel dafür, daß Wissenschaft weder alles erklären kann, noch sinnbringend sein kein, liefert der Linguist Noam Chomsky (von dem zZ viel gesprochen wird, da er sich politisch sehr „zu Wort meldet“). Chomsky hat vor kurzem er gebe auf nach dem Urpsrung der Sprache zu suchen, das wäre sinnlos – nach über 50 jahren Forschungsarbeiten! Ander pŕominente Lingusisten haben ebenfalls aufgegeben. Will sagen: Wissenschaft ist nicht die Wahrheit. Wissenschaft ist nicht die Realität. Dazu gehören auch eine Menge Dinge, die man als „höhere Kräfte“ gewöhnlich bezeichnet. Es ist eine Form von eine von Form von geistiger Unterdrückung, von ideologischer Arroganz, daß gerade diejenigen, die am allerlautesten nach FREIHEIT!!!!!!!!!!!!!!!!!! schreien, denjenigen, die ein wenig Freiheit in ihrem Glauben (eine anthropologische Konstante der Menschheit – bis auf die Marxisten und Nihilisten) diese… Freiheit nehmen wollen. Aber nur den Christen, hier; denn den Moslems öffnen sie alle Tore. Ich bin weder Buddhist, noch Hindu, und auch gar nicht mehr Christ (ich bin 1996 aus der Kirche ausgetreten, obwohl es in Belgien nicht einmal technisch möglich ist – na ja, ich habe eine Bescheinigung). Dennoch, das Christentum gehört zu den Wurzeln der Zivilisation in der ich lebe. Und das respektiere ich. Antifa-Antichristen-Antireligionen-Globalisten tun alles um auch nur das kleinste Andenken an die hiesigen christlichen Traditionen auszumerzen. Gleichzeitig aber fordern sie, daß Moslems alle äußeren Zeichen und Praktiken ihres Kultes zur Schau tragen, ausüben sollen; sie fordern die Aufnahme von Massen von Moslems, die sich NIEMALS anpassen und, im Gegenteil, ihre Weltsicht uns auferzwingen werden. Im Namen der Freiheit wollen sie die Freiheit opfern. Und dadurch opfern sie auch das Wenigste, was sie ihren Mitmenschen hätten geben können: Die Trauer um tote Kinder. Denn hier ist es egal ob die Kerze ein chritsliches ymbol ist, oder nicht, es geht darum, daß die Menschen, die ein Kind verloren haben sich „näher“ an dem verlorenen Kind fühlen – symbolsich oder eben, ja, mystisch. Hier wieder einaml aufzutreten und alls als Quatsch ist wirklich arm…selig!
    Ferner, seit 50 Jahren (Paul Ehrlich: The Population Bomb) weiß man, daß die Erde überbevölkert ist – damals ẃaren’s gerade mal die Hälfte Menschen auf dem Planeten… Und doch predigen die Globalisten die Vermehrung von Menschen. Die einen aus ökonómischen Gründen (IWF, UNO, …), die anderen aus „Barmherzigkeit-Menschlichkeit“ und fodern die Aufnamhe von Abermillionen Menschen, hier, damit noch mehr Konsummenschen die Erde belasten. Sie geben sich aus als „Ökologen“, als Liebhaber der Natur, und doch erweisen sie sich nur als Zerstörer. In aller ersten Linie, Zerstörer der eigenen Identität, Zerstörer der eigenen Lebensgemeinschaft. Die friedliche planetäre Gesellschaft ist ein Mythos. Wer daran glaubt ist ein Träumer, ein Idologie, ein Nihilist: „Ein Nihilist ist der Mensch, welcher von der Welt, wie sie ist, urtheilt, sie sollte nicht und von der Welt, wie sie sein sollte, urtheilt, sie ixistirt nicht“ (Frierich Nietzsche).
    Wer eine Kerze als Symbol für ein totes Kind brennen lässt, ist bestimmt ein trauriger Mensch, dem die Flamme ein wenig Wärme in seinem Herzen aufkommen lässt.

    1. Keiner hat – entgegen deinen Behauptungen – in Abrede gestellt, dass Religionen und Glaube eine Funktion erfüllen und Gläubigen eine Antwort auf die Fragen und Probleme ihrer Existenz liefern und ihnen Halt geben oder ihre Sehnsucht nach Geborgenheit und Sicherheit stillen. Keiner hat Gläubige als Trottel dargestellt. Es wurde – zugegeben hier in einem unpassenden Kontext – die Religion und der Glaube hinterfragt und infrage gestellt. Alle Reaktionen hierauf geschehen dann jedoch auch zum falschen Zeitpunkt.
      Das ein Hitler-Versteher, Anti-Humanist mit rassistischem Vokabular sich jetzt als „geweihter“ seelsorgender Robin Hood darstellt spricht für sich selbst.

      Die „Religiosität“ entstand im Zuge der menschlichen Evolution, als das Bewusstsein des „Menschtieres“ sich herausbildete und die Menschen befähigte, über sich selbst und ihre Umwelt nachzudenken. Vorher gab es keine Religionen, keinen Glauben.
      „Die Fähigkeit, sich Kräfte und Akteure außerhalb seines Geistes vorzustellen“ verhalf den Menschen „in dunklen Zeiten“ Erklärungen für das „nicht begreifbare“, unverständliche (z.B. Naturerscheinungen ) zu finden. So entstanden hunderte ja tausende Götter.
      Der im Laufe der Menschheitsgeschichte immer mehr erweiterte Erkenntnishorizont – u.a. durch die Befreiung der Menschen von den Fesseln der Religion und ihrer Autoritäten – führte zu einer vermehrten Infragestellung religiöser Dogmen. Von Nietzsche bis Sartre, von Diderot bis Einstein, kamen unzählige Philosophen, Wissenschaftler und Denker zu der Einsicht, dass mit den Religionen wohl „irgendetwas nicht stimmen kann“.

      Wir leben heute glücklicherweise in weitestgehend säkularen Gesellschaften. Dieser Prozess ist jedoch nicht abgeschlossen, solange die Kultusträger von der öffentlichen Hand finanziert werden, und solange an staatlichen oder vom Staat subventionierten Schulen ein konfessions- bzw. religionsgebundener Bekenntnisunterricht erteilt wird, der den pädagogischen Ansprüchen einer aufgeklärten Gesellschaft schon lange nicht mehr entspricht.
      Blindem Glauben darf kein höherer Stellenwert beigemessen werden als der Hinterfragung überlieferter oder offenbarter Heilsgeschichten durch den menschlichen Verstand und die Vernunft.

      Es gibt Gesellschaften (z.B. in den nordischen Ländern Europas), in denen Religion und Glauben nur noch eine Randerscheinung sind. Erstaunlicherweise sind die Menschen in diesen Ländern durchweg glücklicher und zufriedener, als im Rest Europas. Ein Leben ohne Religion und ohne Glauben ist offensichtlich möglich, vorausgesetzt man akzeptiert die Endlichkeit des Lebens.

      Wenn der blinde Glaube Menschen dazu führt, die Evolution zu leugnen und die biblische Schöpfungsgeschichte als wahr darzustellen, wenn Gläubige Fundamentalisten behaupten, die der Erde sei 6000 Jahre alt und Gott habe eine Sintflut geschickt, … oder es sei rechtens, Dieben eine Hand abzuhacken und Kinder aus religiöser Verblendung zu verstümmeln, ist eine Gegenrede nicht nur angebracht sondern notwendig.

      „In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religionen geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unserer bester Wegweiser ist; er kennt dann die Wege und Stege besser als ein Sehender; es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.“
      (Heinrich Heine)

  11. Was immer einer glauben mag oder nicht, finde ich es unerträglich, wenn hier angesichts des vorgegebenen Titels antireligiöse Überzeugungen einen solchen Platz bekommen, dass sie betroffene Eltern dermaßen verletzen können. Der Mensch ist meinen anthropologischen Vorstellungen zufolge ein Wesen, das sich schon immer über seine eigene grenzbehaftete Erfahrung und Wirklichkeit hinaus eine Perspektive zu geben versucht hat. Die Religion hat in der Geschichte unzweifelhaft vielen dabei geholfen, sich dieser (möglicherweise naturrechtlich begründbaren) Zielvorgabe zu nähern. Wie böse muss ein Mensch sein, dass er – wissend um den (der Möglichkeit nach) spendenden Trost einer im Rahmen einer liturgischen Feier brennenden Kerze – die Menschen, die von dieser (doch für möglich zu haltenden) Hilfe sich ein (kleines) Stück mehr gehalten wissen, dermaßen angreift. Ein anständiger Atheist (und davon kenne ich einige) würde dies jedenfalls nicht tun. Herr Hezel kann sich zu „antworten“ auch dann noch nicht zurückhalten, wenn er explizit (wie von Frau Dupont) darum gebeten wird. Der (stark pathologische Züge aufweisende) atheistische Feldzug muss weitergeführt werden, wobei die Verantwortung für die in der geführten Debatte aufgekommenen Verletzungen bei den vom Schicksal arg gebeutelten Betroffenen (mit Blick auf den Titel) diesen – aufgrund ihres mangelnden Leseverständnisses – gerne überlassen wird. Zu allem Überfluss tritt dann auch noch der ewige Mitstreiter dieses unsäglichen (und atheistisch unanständigen) Kommentators in Erscheinung, der anfangs schon allein in Zulassung des utilitaristischen Prinzips Religion betreffend für seine Verhältnisse mild daherkam (was religiöse Themen anbelangt), indem er den Christen vorwirft für die Wahrung ihres Glaubens (bzw. Aberglaubens) sich auch gerne mal unchristlich aufzuführen. Dass Herr Hezel und Herr Leonard gerne angreifen, war mir bekannt, doch die hier vorgetragene Pietätlosigkeit macht einfach nur noch sprachlos. Das Terrain des Kampfes ist aber – Gott sei Dank – nicht der Kommentarbereich im GrenzEcho, der ideologisch eher unbedeutend (wenn auch nicht sinnlos) bleiben dürfte. Gegen die menschliche und stark vom Glauben geprägte Natur werden sich unsere beiden Schlaumeier letztlich bis zu ihrem letzten Tage nicht behaupten können…Sie sind und bleiben armselige pietätlose Verlierer, die selbst – wie ihre zahlreichen Versuche beweisen – mit ihrer für sich selbst beanspruchten „Intelligenz“ nicht überzeugen können. Mit billiger Polemik greifen Sie selbst – angeblich die Ehre der Wissenschaft retten wollend, wenngleich selbst sehr wahrscheinlich (nach dem was sie hier schreiben) mit wissenschaftlicher Methodologie gänzlich unvertraut – Menschen an, die sich wissenschaftlich behauptet haben (Engels, François). Die beiden in Klammern stehenden werden darüber hinwegsehen können, den hier Trauernden geht die ganze Debatte unnötigerweise nahe…Eine Entschuldigung wäre angemessen, meine Herren.

    1. Eine Entschuldigung wäre in der Tat angemessen, angesichts der Vielzahl an plumpen persönlichen Beleidungen und Unterstellungen (die übliche Reaktion)… Ist es hingegen eine Pietätlosigkeit, den Menschen die Widersprüchlichkeit aufzuzeigen, die darin liegt, dass sie Kraft und trost in ebenjenem Gott suchen, der anscheinend zulässt, dass ihre und andere Kinder sterben? Eine inhaltliche Auseinandersetzung scheint hier wie man sieht allerdings vergebens zu sein.

    2. Vielen Dank, Herr Lux! Da ich ansonsten nur Spott erhalte für meine Arbeit, seitens der von Ihnen erwähnten totalitären Wahrheitsbewahrer, und es hier (oder BRF, OD) das erste Mal ist, daß jemand Respekt für meine Bemühungen zum Ausdruck bringt, melde ich mich noch einmal. Ja, ich möchte mich entschuldigen, bei Fr Dupot und Herrn Mauel, wenn ich mit meiner Intervention „in der Wunde gerührt habe“, aber, verdammt, ich bin es so Leid, daß diese „Ich-weiß-alles-und-ihr-nichts“ permament alles abtun, was Ihnen nicht in ihren pathologischen Kram passt. Sie sind geblendet und meinen, weil sie ab und an was lesen (poetisch korrekt, of course), den Durchblick zu haben: Sie wissen, denn sie lesen ja die richtigen Quellen… Tss, tss,… auch auf OD gibt es 3 oder 4 Kommentatoren, die alles immer wissen, nichts anderes tolerieren, und jeden sofort angreifen, der eine ander meinung bringt. Sie beherrschen OD; sie leben auf OD; sie sind OD… Schade.
      Ein Exkurs: Vor 1,5 jahren schrieb ich einen leserbrief auf OD und kündigte den Plan an: Aus der EU einen (totalitären) Superstaat zu machen. Darauf erntete ich nur Spott von den „Besserwissern“. Gestern hat Schulz den Plan öffentlich bekannt gegeben… Recht haben, Sie, Herr Lux, also, wenn die Haltung dieser Antifas als pathologisch bezeichnen! Ihre Pathologie speißt sich aus Selbsthass und Idealismus, und ist definitiv zutiefst marxistisch gefärbt – Kampf, Kamp, Kamp bis nichts mehr steht. Der Nihilismus pur. Tja, jetzt, da der Döner bald verschwindet, ist zu hoffen, daß vieles andere, was Europa verseucht, auch bald verschwindet…
      Namaskar, Herr Lux!

    3. Nebenbei: es ist nicht so, als wäre jemand in die Gebetssitzung hineingeplatzt, sondern die Argumente wurden unter einem Zeitungsartikel, also einem Raum der öffentlichen Debatte gemacht. Nur der politischen bzw. religiösen Korrektheit wegen, und um blos keine religiösen Gefühle zu verletzen, diese Debatte unterbinden zu wollen, indem man sich empört gibt, zeugt auch nicht von der großen Weltoffenheit, derer sich Gläubige gerne rühmen.

    4. Sie sind es Herr Lux, der eine – zugegeben deplatzierte Diskussion – mit verbalem Pathos und gezielter Diffamierung zu ihrem sektiererisch religiösen Glaubenstribunal macht und dies auf dem Rücken derer, die sie vermeintlich zu schützen vorgeben. Ein wirklich christlich versöhnendes Beispiel!
      Sie haben vor lauter religiösem Tunnelblick offensichtlich noch nicht erkannt, mit welcher Dynamik sich die Menschen in aufgeklärten Gesellschaften von entbehrlichen Glaubenslehren distanzieren.
      Die stark vom Glauben geprägte menschliche Natur, die sie zu erkennen glauben gibt es nicht. „Der Mensch ist ein rationales Lebewesen. Die Vernunft ist die vorrangige Erkenntnismethode des Menschen und seine grundlegende Überlebensmethode.“ Für einen dem Biblischen Glauben Verpflichteten eine – zugegeben – nur schwer zu akzeptierende Erkenntnis.

  12. Und er setzt noch einen drauf, immer wieder, wie ein Perpetuum Mobile… Es ist nicht zu fassen! Er verhält sich, wie ich schon bemerkt habe, wie ein schlecht erzogenes, hyterisches und cholerisches Kind, das sein Spielzeug kapuut gemacht hat und die Schuld anderen zuspricht. Ihnen, Herr Hezel, ist nichts zu schade, um die islamisierung des Westens gutzuheißen, zu födern und, ja fordern. Sie sind ein religiöser Fanatiker, der sich hinter der „Vernunft“ oder der „Wissenschaft“ versteckt, und diese geißelt, um eine unmögliche Ideee zu etablieren: Die muTTikulti Gesellschaft unter der Schirmherrschaft des Islams. Und deshalb greifen Sie das Christenteum immer wieder an, in einem guten Akt der „Dhimmitüde“. Und jetzt halten Sie endlich das Ma… und lassen die Menschen, die an den christlichen Gott glauben in Ruhe! Sie leben auf christlicher Erde, ob Sie wollen oder nicht.

  13. Und noch etwas, da Sie Voltaire erwähnen: Sein „Aufklärungsspruch“, „Écrasez l’infâme“ sollte man auf Sie und Ihre arrogante Art und Weise sich in alle, aber auch wirklich ALLE Diskussionen , einzumischen, mit immer demselben Diskurs, anwenden: Ich weiß, Ihr nicht! mit Ausnahme des anderen Fanatikers, bestimmt.

  14. Ich stimme Herrn Lux in Vielem zu. Für mich ist aber das Thema, das ja am eigentlichen Inhalt des Artikels ohnehin erheblich „vorbeischrammte“, hiermit abgeschlossen. Den betroffenen Angehörigen gilt mein Mitgefühl und meine Bitte um Entschuldigung für die „Entführung“ des eigentlichen Anliegens des Artikels.

  15. Liebe GE-Redaktion, sie können meinen letzten Kommentar von 15:49 ignorieren, ich werde es hierbei belassen, da die Diskussion in persönliche Anfeindungen gegen mich ausufert. Ich sehe auch darüber hinweg, dass insbesondere Herr François mich mehrmals persönlich beleidigt und diffamiert hat, was trotzdem veröffentlicht wurde (Netiquette), da ich bevorzuge, dass der vollständige Diskussionsverlauf erhalten bleibt und nicht zensiert wird.
    Mit freundlichen Grüßen,
    AH

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