Elton scheitert an „weltweit einzigartiger Sammlung im belgischen St.Vith“

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Elton (rechts) und Paul Janke scheiterten an der ostbelgischen Frage. | Foto: Privat

In der Quizshow „Wer weiß denn sowas?“ (Das Erste) hatte eine „weltweit einzigartige Sammlung im belgischen St.Vith“ am Mittwochabend ihren großen Auftritt – und zwang Quizmaster Elton und Ex-Bachelor Paul Janke in die Knie.

Superhirn Bernhard Hoëcker und Quizmaster Elton stellten sich am Mittwochabend in der Quizshow „Wer weiß denn sowas?“ wieder den kniffligen und skurrilen Fragen von Moderator Kai Pflaume – im Duell gegeneinander, versteht sich. Eine ganz bestimmte Frage hat die ostbelgischen Zuschauer vor dem Fernseher aufhorchen lassen, aber dazu später mehr.

Wer das Format noch nicht kennt: Sowohl Team Hoëcker als auch Team Elton – beide werden von je einem prominenten Gast unterstützt – spielen um Bares für ihre Unterstützer, denn zu Beginn der Show müssen sich die Zuschauer im Studio entscheiden, ob sie sich auf die Seite von Bernhard Hoëcker oder von Elton schlagen. Am Ende wird der Gewinn des Siegerteams unter den Studiozuschauern, die auf das richtige Pferd gesetzt hatten, aufgeteilt.

An einer besonders kniffligen Frage bissen sich Elton und sein prominenter Unterstützer, Ex-Bachelor Paul Janke, die Zähne aus: „Die Exponate einer weltweit einzigartigen Sammlung im belgischen St.Vith…?“, lautete am Mittwochabend eine der Fragen. Antwortmöglichkeit A: …haben zu Haftstrafen von insgesamt über 500 Jahren geführt. B: …müssen alle zwei Monate gefüttert werden. C: …können jahrhundertealte Verwandschaftsverhältnisse klären.

Nach langem Hin und Her und holprigen Erklärungsversuchen und -ansätzen entschied sich Team Elton für Antwortmöglichkeit A – und lag damit völlig daneben.

Ein kurzer Einspieler lieferte die Auflösung: Die Rede ist von der Sauerteigbibliothek des Backzutatenherstellers Puratos in St.Vith. Archivar Karl de Smedt wacht hier über 107 Sauerteigkulturen aus aller Welt. Alle zwei Monate müssen die Teige gefüttert werden. Dazu entnimmt er jedem einen Teil, der dann mit Mehl aus der Heimatregion des Teigs und etwas Wasser verrührt wird. Diese revitalisierte Teigkultur übernimmt schließlich den Platz ihres Vorgängers. So soll die Sortenvielfalt des natürlichen Backtriebmittels erhalten bleiben.

Funfact: In dem Clip wurde nicht etwa die Kirche von St.Vith, sondern von Born gezeigt. (sue)

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