LokalRunde läutet das Triangel

Veranstaltungsreihe

Diese Luftaufnahme dokumentiert, wie dicht bebaut St.Vith inzwischen ist. Die rege Bautätigkeit und die Entstehung von Appartementgebäuden werden durchaus kritisch bewertet. Am unteren Ende dieser Aufnahme erkennt man das Triangel. Dort findet am 12. November die Lokalrunde statt. | Foto: GrenzEcho-Archiv

Die LokalRunde dreht wieder in der Eifel: Am Sonntag, 12. November, rückt die GrenzEcho-Redaktion diesmal die Altgemeinde St.Vith in den Mittelpunkt. Ab 11 Uhr morgens gastiert die LokalRunde im Foyer des Triangels.

Von Jürgen Heck

Die nähere Beschäftigung mit der Stadt St.Vith sowie den Dörfern Neundorf und Wallerode stellt die 16. Auflage der Veranstaltungsreihe dar. Damit ist die LokalRunde zum zweiten Mal in der Großgemeinde St.Vith, nachdem im März der Westen der Stadtgemeinde näher beleuchtet wurde. Die GrenzEcho-Veranstalter hoffen, dass es diesmal ähnlich lebhaft wie damals im Café Bei Marly in Rodt zugehen wird.

Gibt es in der Altgemeinde so etwas wie Ungleichgewicht zwischen Stadt und Dorf? Gleich wie die Antwort auf diese Frage ausfällt, das Kräfteverhältnis ist klar: St.Vith hat 3.500 Einwohner, die beiden Dörfer zusammen zählen etwas mehr als 600.

Eine der zentralen Fragen, die es bei der LokalRunde zu beantworten gilt, ist, wohin es in Sachen städtischer Entwicklung gehen soll. Unbestritten ist der Ruf als sehr dynamische Kleinstadt, den St.Vith nicht nur in der Eifel oder der Deutschsprachigen Gemeinschaft genießt.

Doch auch rund um den Büchelturm haben positive Trends ihre Schattenseiten. So gibt es Kritik an der regen Bautätigkeit, speziell an der wachsenden Zahl von Appartementgebäuden, die St.Vith, nach dem Empfinden der Kritiker, seinen kleinstädtischen Charakter nehmen. In eine etwas andere Richtung geht das Bedauern über sehr hohe Mietpreise.

Doch die St.Vither wissen auch, was sie an „ihrer“ Stadt haben: viele Geschäfte, großes Freizeitangebot und das alles auf relativ kleinem Raum, also zu Fuß zu erreichen. Aufs Tapet kommen wird in diesem Zusammenhang sicherlich, wie der Platz vor dem Rathaus aussehen soll. Manch einer dürfte gar mit der Forderung nach einem Status quo die Uhr zurückdrehen wollen, nicht zuletzt, weil sich durch die Planungen die Zahl der ohnehin heiß begehrten innerstädtischen Parkplätze (weiter?) verringern werde.

In den Fokus gerückt werden soll zudem, wie lebendig die Dörfer Neundorf und Wallerode noch sind, wobei der Blick sich auf die Nahversorgung und die Vereinswelt richten wird.

Wie schon in Weywertz vor drei Wochen stehen bei der LokalRunde diesmal wieder fünf Gesprächspartner Rede und Antwort: Marie-Hélène Düsseldorf-Zeyen, Katja Kohnen-Schenk, Claudia George-Marx, Pascal Gangolf und Oliver Gangolf stellen sich den Fragen von Heike Verheggen von Radio Contact Ostbelgien Now und GE-Journalist Jürgen Heck. Zu Wort kommen sollen aber auch die Bürger.

Wie lebendig sind die Dörfer Neundorf und Wallerode noch?

Denn alle Einwohner von Neundorf, St.Vith und Wallerode sowie alle interessierten Bürger sind, selbstverständlich bei freiem Eintritt, gern gesehene Besucher, Fragesteller und Diskussionsteilnehmer am 12. November.

Und es hat sich ja inzwischen herumgesprochen: Die Veranstaltung endet mit einer LokalRunde, die das GrenzEcho im Triangel-Foyer ausgibt.www.lokalrunde.be

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