Fliegerbombe in St.Vith gefunden – Sprengung im Wald

Polizei

Die Straßen wurden zwecks Evakuierung gesperrt. | Foto: Allan Bastin

Im St.Vither Ortsteil „Bödemchen“ entdeckten Bauarbeiter am Montagmorgen eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Teile der Stadt wurden evakuiert. Kurz vor 16 Uhr wurde das Objekt vom Minenräumdienst in den St.Vither Wald zwecks Sprengung transportiert.

Von Allan Bastin

Wie Bürgermeister Christian Krings dem GrenzEcho auf Anfrage erklärte, sei dort in der Nähe des Antoniusbaumes ein Kahlschlag, auf dem die Fliegerbombe gesprengt werden könnte. Krings erklärte, ein Bagger habe „ein vier bis fünf Meter“ großes Loch gegraben. Darin wurde die Bombe gelegt und mit Erde zugeschüttet. Gegen 17.30 Uhr wurde das Objekt gesprengt. Die Polizei hatte das Gebiet großflächig abgesperrt.

Mittlerweile wurde auch der Sicherheitsperimeter rund um den Ortsteil „Bödemchen“ aufgehoben. Die Gegend war in einem Umkreis von 200 Metern gesperrt und evakuiert worden. Betroffen waren unter anderem der Ortsteil „Bödemchen“, Teile der Bernard-Willems-Straße und Teile der Klosterstraße, so der Bürgermeister. Damit mussten das Psychiatrische Pflegeheim, die Bischöfliche Schule und die Kinderkrippe evakuiert werden. Die betroffenen Personen konnten auf Wunsch im Triangel unterkommen, wo sie auf Kosten der Gemeinde verpflegt wurden.

Krankenhaus und Seniorenheim waren von der Evakuierung nicht betroffen, fügte Krings an. Dort galten besondere Schutzmaßnahmen.

Am Sitz der Eifelpolizei in der Aachener Straße wurde ein Krisenzentrum eingerichtet.

Einige Schüler feiern heute Prüfungsende. Außerdem läuft die St.Vither Kirmes.

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