Einbruchserie: Eifelpolizei griff mehrere Tatverdächtige auf

Ermittlungserfolg

Die Eifelpolizei konnte in den vergangenen mehrere Personen aufgreifen, die verdächtigt werden, eine Reihe von Einbrüchen in der Gegend verübt zu haben. Gegen die Tatverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen. Illustrationsfoto: dpa

Bei der Bekämpfung von Einbrechern in der Eifel konnten zwei Tätergruppen aufgegriffen werden. Das teilte die Eifelpolizei am Montag mit.

Seit Ende Juli verzeichnete die Polizeizone Eifel einen signifikanten Anstieg der Tageswohnungseinbrüche. Hierbei nutzten die Täter die Abwesenheit der Bewohner, um Fenster aufzuhebeln und in ihre Häuser einzudringen. Sie hatten es vor allem auf Schmuck und Bargeld abgesehen.

Ein aufmerksamer Bürger beobachtete eine ihm unbekannte, französisch sprechende Person auf dem Balkon seines Nachbarn und verständigte die Polizei. Er hatte sich das Kennzeichen des Pkw merken können, so dass Ermittlungen eingeleitet werden konnten.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 40-Jährigen und einen 33-Jährigen aus dem Lütticher Raum. Laut ersten Ermittlungen scheint es, dass die beiden Tatverdächtigen möglicherweise sämtliche Tageswohnungseinbrüche der letzten Zeit in der Eifel und darüber hinaus begangen haben könnten.

Letzte Woche konnten die beiden Tatverdächtigen in Zusammenarbeit mit der Föderalen Kriminalpolizei festgenommen werden, teilte die Eifelpolizei mit. Es wurde Haftbefehl gegen sie erlassen. Sie sehen sich nun einem umfangreichen Ermittlungsverfahren gegenüber.

Am Freitag kam es zu einem nächtlichen Wohnungseinbruch in Grüfflingen. Trotz intensiver Suche der Eifelpolizei nach dem flüchtigen VW Golf mit ungarischem Kennzeichen konnte der Pkw nicht gefunden werden. In einer koordinierten Aktion mit der Föderalen Kriminalpolizei und der Kripo Trier konnten die beiden rumänischen Staatsbürger dann im Laufe der Nacht in Deutschland an der Grenze festgenommen werden.

Bei diesen nächtlichen Einbrüchen bohrten die Täter in den Fensterrahmen, um so an den Schließmechanismus zu gelangen und das Fenster öffnen zu können. Alles, was nicht niet- und nagelfest war, wurde gestohlen: Geld, Schmuck, Elektronikgeräte, Alkohol, Tabak, Autoschlüssel und Autos. Ihnen könnten möglicherweise 42 Einbrüche in Deutschland und 15 Einbrüche in Belgien – auch in der Eifel – zur Last gelegt werden. Die Ermittlungen laufen.

Johannes Cremer, Leiter des Eifeler Ermittlungsdienstes, sagt: „Die jüngsten Einbrüche sorgen für ein starkes Unsicherheitsempfinden in der Bevölkerung. Seit mehreren Wochen schieben wir Zusatzschichten und die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Wir sind froh, dass die Bemühungen der Beamten auch dank der aufmerksamen Bevölkerung mit Erfolg belohnt wurden und zur Festnahme von mehreren Tatverdächtigen geführt haben“. (red)

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