BS St.Vith ist mit spannenden Themen am Start

J1T

Heute sind die Schüler der BS St.Vith an der Reihe.

Heute, am zweiten Tag der Aktion „Journalist für einen Tag“ (J1T) sind weniger Schüler in der Redaktion des GrenzEchos, denn die meisten sind ausgeflogen. Sabine Dries und Mona Theissen von der Bischöflichen Schule St. Vith (BSTI) halten die Stellung und sehen ihren Schülern über die Schulter.

Von Claudia Kühnen

Theissen ist zum zweiten Mal dabei, die andere Lehrerin weiß es gar nicht mehr so genau: „Ich mache jetzt schon das fünfte oder sechste Jahr mit. Und unsere Schule nimmt schon – mit ein, zwei Unterbrechungen – seit den 90er Jahren an der Aktion teil“, sagt Dries: „‘Journalist für einen Tag‘ kommt bei den Schülern sehr gut an; für sie ist das natürlich die Gelegenheit. Hier zeigen sich wirklich Führungspersönlichkeiten.“

Die Chefredakteurin Luisa Lejeune ist eine ebendieser Führungspersönlichkeiten. „Auch im letzten Jahr war ich schon Chefredakteurin bei ‚Journalist für einen Tag‘, und es ist wirklich eine Erfahrung“, strahlt sie: „Die Arbeit macht mir Spaß, und Organisieren war immer schon mein Ding. Deswegen will ich nach der Schule auch Management studieren.“

Über jene, die sich noch unsicher sind, was sie nach der Schule anstellen sollen, schreibt Conny Dries. Sie widmet sich in ihrem Text den verschiedenen Alternativen wie z.B. Ausbildung oder Studium. Außerdem hat sie die Schüler ihrer Schule dazu befragt, inwiefern sie ihre Zeit nach dem Abschluss schon geplant haben. Das Thema betrifft sie und ihre Freunde nicht nur persönlich, sondern ist jedes Jahr wieder für junge Leute relevant.

Florence von Montigny: „Ich nähe selbst mit der Nähmaschine, und unter jungen Leuten scheint Nähen, Stricken, Häkeln wieder beliebter zu werden.“

Joël Heindrichs sitzt direkt neben Conny und hat etwas über seine Cousine geschrieben. Die 34-jährige bereist die ganze Welt, und hat ihn damit zu einem Artikel inspiriert.

Julius Pfeiffer ist auch Chefredakteur, allerdings nicht hier und heute. Für gewöhnlich ist er der Leiter der Schülerzeitung der Bischöflichen Schule, aber heute sitzt er stattdessen in der Online-Redaktion. „Ich mag den online-Bereich, weil wir so rundherum und sehr spontan berichten können“, sagt er: „Letztes Jahr war ich auch schon dabei, und es gefällt mir wirklich gut.“ Für die Zeitung hat er etwas über Chris Eyre-Walker, einen Eifeler Fotografen, geschrieben. Das online-Programm verrät er auch schon: „Zuerst, deswegen sind fast alle ausgeflogen, stellen wir die Schülerredaktion vor, einige Mitschüler sind heute beim BRF und interviewen und schießen Fotos. Dann haben wir einen Artikel auf der online-Seite, der sich mit Life-Hacks, nützlichen kleinen Tricks für den Alltag, beschäftigt. Es wird auch eine Vorschau für die Zeitung von morgen geben, und gerade schreibe ich auch an einem Kommentar. Wir haben gut zu tun.“

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In der Zeitung wird Reisen das Thema des Tages sein. Des weiteren geht es um Online-Poker, die Schüler interviewen dabei jemanden, der damit tatsächlich seine Brötchen verdient. Angelehnt daran geht es auch um Bitcoins, eine digitale Online-Währung, aber auch um „Klinik-Clowns“, also um Menschen, die Krankenhäuser besuchen, um Patienten aufzuheitern.

Handarbeit, das ist das Fachgebiet von Florence von Montigny. „Ich nähe selbst mit der Nähmaschine, und unter jungen Leuten scheint Nähen, Stricken, Häkeln wieder beliebter zu werden“,meint die Schülerin. Chiara Fort, die zusammen mit Florence an ihrem Artikel sitzt, hat etwas über die Schülerzeitung „Farbstift“ geschrieben. Eine ihrer Freundinnen gestaltet diese mit.

Die nicht im Haus vertretenen Parteien, das Fernsehen und das Radio, haben sich übrigens dem allseits beliebten Thema Handy gewidmet. Die Schüler des Fernseh-Teams filmen an ihrer Schule und interviewen Schüler dazu. Das Radio befragt neben verschiedenen Schülern auch noch einen Anwalt darüber, ob es rechtens wäre, Handys an Schulen zu verbieten. Die Schüler decken mit ihrer Berichterstattung also ein breit gefächertes Themenspektrum ab, das nicht nur sie, sondern für fast alle jungen Leute in Belgien von Interesse ist.

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