Bitzigeio in der wArtehalle

Kunst

Bitzigeios Werke haben Charakter. | Foto: privat

Das Museum wArtehalle Welchenhausen präsentiert in seiner Sommerausstellung Werke des in Winterspelt in der Eifel lebenden Bildhauers Werner Bitzigeio.

1956 in Schönecken geboren, absolvierte Bitzigeio zunächst eine Handwerksausbildung als Steinbildhauer in der elterlichen Werkstatt, begann aber während seines Kunststudiums in Köln mit Stahl zu arbeiten. Heute sind seine meist für den öffentlichen Raum bestimmten Skulpturen weit über die Region hinaus bekannt.

Hauptsächlich durch seine großformatigen Stahlskulpturen bekannt, präsentiert sich Bitzigeio nun in der wArtehalle Welchenhausen mit kleinformatigen filigranen Zeichnungen. Diese stehen auf den ersten Blick in heftigem Kontrast zu seinen manchmal monumentalen Stahlarbeiten. Der gleichmäßige Rhythmus der Formen verrät aber doch ihre Verwandtschaft und die unverwechselbare Handschrift des Künstlers. Die Machart von Bitzigeios Arbeiten, unzählige Stahlstäbe, zusammengeschweißt zum dreidimensionalen Netzwerk in Form einer großen Kugel, dutzende Linien, zu einem grafischen Muster zusammengesetzt, lassen mutmaßen, dass bereits der Entstehungsprozess für den Künstler meditativen Charakter hat. Bitzigeios Arbeiten laden ein zur Kontemplation, wollen einfach mit geometrischen Formen auf den Betrachter wirken, nichts darstellen und nichts erzählen. Und so lautet denn auch der Titel der Ausstellung: „nothing“ – nichts!

Zur Vernissage am Samstag, dem 19 August um 16 Uhr sind alle Kunstinteressierten eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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