Viel Schnee in kurzer Zeit, aber kein Wintersportvergnügen

Wintereinbruch

Foto: Ralf Schaus

Heftige Schneefälle im Vormittag haben am Sonntag für schwierige Straßenverhältnisse in weiten Landesteilen, besonders aber in den Höhenlagen der Eifel gesorgt.

Zwar wurde die Landschaft so mit einem weißen Film überzogen, doch das nasskalte, graue Wetter sorgte dafür, dass es alles andere als ein Bilderbuch-Wintersonntag war. So blieb der große Ansturm im Hohen Venn aus, geschweige denn, dass an Wintersportvergnügen zu denken gewesen wäre. Die Skizentren sind derzeit noch geschlossen und die Pisten nicht befahrbar. Besonders in Verbindung mit starkem Wind und Schneeverwehungen sorgten die winterlichen Niederschläge in der ersten Tageshälfte für schwierige Straßenverhältnisse. Da am Sonntag weitaus weniger Verkehr herrschte als werktags und zudem auch keine Lkw unterwegs waren, hielten sich die Schwierigkeiten in Grenzen. Zwar ging es nur langsam voran und hier und dort geriet auch ein Pkw ins Rutschen oder blieb stecken, aber es gab keine größeren Unfälle und erst recht keine Personenschäden zu beklagen. In einigen Fällen waren die Probleme auch hausgemacht, da die Fahrer mit Sommerreifen unterwegs waren und damit sich und andere gefährdeten. In allen Gemeinden waren die Streudienste eifrig im Einsatz. In den nächsten Tagen sind weitere winterliche Niederschläge und Temperaturen um den Gefrierpunkt gemeldet, sodass auf den Straßen weiterhin Vorsicht angesagt ist. (pf)

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