Die Oxfam-Trailwalker sind unterwegs

Solidaritätsmarsch

Nervöse Anspannung, letzte Vorbereitungen, Gewusel in der Ketteniser Halle vor dem Start. Foto: Helmut Thönnissen

Welch ein Gewusel, welch eine Vorfreude, welch eine Spannung! Etwa 200 Viererteams haben am Samstagvormittag in Kettenis das Abenteuer des diesjährigen Oxfam-Trailwalker begonnen. Nach der Aufregung des Starts liegen 100 lange Kilometer bis zum Ziel in Bütgenbach-Worriken vor den Teilnehmern des Solidaritätsmarsches.

Von Marc Komoth

Etwa zwei Dutzend Zelte stehen um die Ketteniser Halle verteilt; ganz mutige Teilnehmer haben die Nacht vor dem großen Event hier verbracht. Sie dürften vom heftigen Regen am frühen Morgen geweckt worden sein, doch kurz vor dem Start ist es wieder trocken. Gutes Wetter für die Mammutwanderung eigentlich.

In der großen Halle, auf dem Parkplatz und in Zelten, überall drängeln sich Teilnehmer, Begleiter, Zaungäste. Die einen frühstücken noch – die meisten mit Saft und Kaffee, einige auch mit Sekt. Andere überprüfen noch einmal Schuhe, Kleidung und Ausrüstung. Viele wärmen sich auf, dehnen sich oder lassen sich massieren. Und noch mehr stehen in der Warteschlange vor den Toiletten…

Einige wenige Teilnehmer haben sich für den langen Solidaritätsmarsch verkleidet wie zu Karneval, und einige wenige andere wirken eher so, als würden sie gleich zum Sonntagnachmittagspaziergang aufbrechen. Die meisten Teilnehmer aber sind sportlich gekleidet, in einheitlichen T-Shirts, mit Funktionskleidung und der erforderlichen Ausrüstung. 100 Kilometer in 30 Stunden, das ist eine ernst zu nehmende Herausforderung!

Die zahlreichen freiwilligen Helfer in Kettenis haben gut zu tun. Überall gibt es noch Fragen zu beantworten oder kleine Dienste zu verrichten. Nur an den Anmeldetischen ist es ruhig geworden – kurz vor dem Start sind die Formalitäten wohl für alle erledigt.

Und dann per Lautsprecherdurchsage in Niederländisch, Französisch und Deutsch die Durchsage, dass es in einer Viertelstunde losgeht. Ein Abschiedsküsschen, ein weiteres Foto, und dann geht es raus aus der Halle in Richtung Kirche, wo der Start erfolgt. Eine Schlagzeuggruppe spornt durch ihr rhythmisches Trommeln Teilnehmer und Beobachter am Straßenrand zu aufmunterndem Klatschen an.

Manche der Teilnehmer wirken angespannt und in sich gekehrt, andere entspannt und routiniert. Und als dann der Start erfolgt, sprinten die ersten fast los. Andere nehmen sich noch Zeit für ein Selfie unter dem großen Startbogen; einige Minuten früher oder später, darauf kommt es ihnen nicht an. Fast alle winken und lachen.

Jetzt sind sie unterwegs. Viel Glück und gutes Gelingen sei ihnen auch an dieser Stelle gewünscht!

Oxfam-Trailwalker, Start in Kettenis

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