„Die Behörden haben in Bütgenbach komplett versagt“

Urbanismus

Etwa 20 Bürger folgten gestern Vormittag einer Einladung von Joseph Dries (3.v.l.) zu einem Bürgerdialog über das Appartementgebäude, das derzeit gleich neben dem unter Denkmalschutz stehenden Seniorenheim Hof in Bütgenbach gebaut wird (im Hintergrund). Sie rechneten hart mit den Entscheidungsträgern ab, die ihrer Ansicht nach in dieser Akte „komplett versagt haben“. | Foto: Arno Colaris

Im Rahmen des Tags des Denkmals haben Bürger aus Bütgenbach gestern bei einem Ortstermin am Hof Bütgenbach schwere Vorwürfe gegen das Bütgenbacher Gemeindekollegium, aber auch andere Behörden, erhoben. Stein des Anstoßes ist das von vielen Bürgern als zu voluminös empfundene Appartementgebäude, das derzeit in unmittelbarer Nachbarschaft des Seniorenheims errichtet wird

Von Arno Colaris

Sie möchten den kompletten Artikel lesen?

REGISTRIERUNG für neue Nutzer

Neu hier? Testen Sie 14 Tage lang unser Angebot kostenlos und unverbindlich, indem Sie sich registrieren
Registrieren
  1. Zum Bau in Bütgenbach möchte ich berichten wie dieser Bau sich auf die Bewohner des Altenheims auswirkt.
    Denn, man stelle sich vor, das Altenheim steht nicht nur unter Denkmalschutz, sondern dort leben auch Menschen, Menschen die ihre letzten Lebensjahre oder Monate dort verbringen müssen, und nun auf Mauern starren, nachdem sie ihr Zuhause und ihre Gärten verlassen mussten. Menschen für die eine Blume, eine schöne Aussicht, das Kommen und Gehen auf dem entfernten Parkplatz, die Bewegungen auf der Strasse, ein letztes Winken von Unten, Blumen und Wolken statt Mauern und Pflasterwege, Sonne und Licht statt Dunkelheit, den Lebensabend kostbarer machten. Menschen, die sich fühlen wie im „Knast“, die sich nach Blumenwiesen sehnen, anstatt Gemäuer und diesem Berg und Tal.
    Wäre es da nicht schön gewesen diesen Menschen einen Blumengarten zu gestalten, begehbare und ebene Spazierwege anzulegen, für alte Menschen und Rollstuhlfahrer, ohne Pflastersteine, ohne Berg und Tal, auch Sitzplätze für Begegnungszonen und Rückzugsmöglichkeiten sind erforderlich und dazu ein offenes Fenster zur Aussenwelt. Der Mensch braucht die Natur, die Natur braucht nicht den Menschen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte beachten Sie unsere Netiquette, wenn Sie den Artikel kommentieren möchten.