Blick auf Born, Medell, Meyerode und Herresbach

Veranstaltungsreihe

Die Freiherr-von-Korff-Brücke bleibt das Wahrzeichen von Born. | Foto: GrenzEcho-Archiv

Bereits zum 17. Mal dreht sich die LokalRunde: Am Sonntag, 10. Dezember, gastiert die GrenzEcho-Veranstaltungsreihe ab 11Uhr An Terres’e in Meyerode.

Von Jürgen Heck

Nach dem Dorfhaus Möderscheid und dem Hotel-Restaurant Amel-Mitte ist An Terres’e im Übrigen bereits die dritte (und letzte) Station der LokalRunde in der Großgemeinde Amel.

Im Mittelpunkt stehen diesmal die Ortschaften der früheren Altgemeinde Meyerode sowie Born. Da wird sich manch einer die Frage stellen, was Born denn mit der Altgemeinde Meyerode zu tun hat. Von der geografischen Nähe einmal abgesehen nichts, lautet die Antwort.

Nur die etwas älteren Beobachter des Regionalgeschehens werden sich an das Kuriosum erinnern, dass die Altgemeinde Recht durch die Gemeindefusion von 1976 aufgesplittet wurde.

Recht kam zu St.Vith und Born zu Amel. Und da die LokalRunde im Süden der Deutschsprachigen Gemeinschaft auf die Altgemeinden ausgelegt ist, entschieden sich die Veranstalter dazu, Recht zur LokalRunde Crombach zuzuschlagen, während Born jetzt bei der LokalRunde Meyerode zur nötigen Aufmerksamkeit gelangt.

Dabei wird es für die Borner nicht nur darum gehen, wie sie mit den massiven Unannehmlichkeiten umgehen, die die Industriezone Kaiserbaracke dem 600-Seelen-Dorf rund um die Freiherr-von-Korff-Brücke beschert. Einige der Bürger, die nicht direkt von der Industriezone betroffen sind, sehen die Kaiserbaracke derweil als positiven Standortfaktor mit möglichen Arbeitsplätzen für hiesige Arbeitskräfte. Im Vordergrund der Gesprächsrunde zur Frühschoppenzeit dürfte ohnehin die Frage stehen, wie es um die Standortvor- und -nachteile in den vier Ortschaften mit ihren rund 1.800 Einwohnern genauer bestellt ist.

Nahversorgung, Dorf- und Vereinsleben, Baulandangebot und Vernetzung stehen am 10.Dezember im Fokus.

Reicht das Angebot der Nahversorgung? Gibt es ausreichend Säle und Kneipen für das Dorf- und Vereinsleben? Finden junge Leute das erforderliche und bezahlbare Bauland, um in ihren Heimatdörfern zu bleiben? Sind die Dörfer in Sachen Mobilfunk und Internet ausreichend vernetzt? All das sind Themenfelder, die am kommenden Sonntag aufs Tapet kommen sollen.

Deutliche Unterschiede zwischen den Ortschaften gibt es in Sachen Verkehrsanbindung und Mobilität. Da steht Born beispielsweise mit seiner Nähe zur Autobahn und zur N62 ungleich besser da als das dezentraler gelegene Herresbach.

Als Gesprächspartner stehen diesmal Valerie Sarlette aus Herresbach, Olivier Huppertz aus Meyerode, Thomas Jacobs aus Medell und Gerhard Mertes aus Born Rede und Antwort.

Die Moderation liegt in den Händen von Heike Verheggen von Radio Contact Ostbelgien Now und GE-Journalist Jürgen Heck, und das Duo wird auch diesmal darauf achten, dass das Publikum ausreichend zu Wort kommt. Denn wie bei allen anderen LokalRunden zuvor sitzen die Lokalpolitiker auch in Meyerode nur in der zweiten Reihe.

Alle Einwohner von Born, Herresbach, Medell und Meyerode sowie alle interessierten Bürger sind, selbstverständlich bei freiem Eintritt, gern gesehene Besucher, Fragesteller und Diskussionsteilnehmer am 10. Dezember.

Und es hat sich ja inzwischen herumgesprochen: Die Veranstaltung endet mit einer LokalRunde, die das GrenzEcho An Terres’e ausgibt.

Das unter Naturschutz stehende Kolvenderbachtal bei Herresbach gehört zu den „Perlen“ der Gegend.

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