Bienensterben: Hat es sich bald ausgesummt?

Vortrag

Ohne Honigbiene und Wildbiene haben wir bald ein Problem. | Foto: dpa

Ohne Honigbiene und Wildbiene haben wir bald ein Problem. Und ohne die Vielzahl an Insekten auch. Sind sie verschwunden, kämpfen auch Pflanzenarten, Käfer und Vögel ums Überleben.

Wildbienen, Honigbienen und andere Insekten bestäuben eine Vielzahl der hiesigen Nutzpflanzen, darunter Obstbäume, Gemüse- und Kräutersorten. Gefährliche Pflanzenschutzmittel und Schädlingsbekämpfungsmittel auf den Feldern und in den Gärten sind tödlich oder schädigend für die Tiere. Und die riesigen Anpflanzungen einer einzigen Pflanzenart (Monokulturen) ohne Strukturen wie Hecken, Feldraine und Blühwiesen vernichten ihre Lebensräume und Futterquellen.

Prof. Dr. Johann Wolfgang Wägele vom Zoologischen Forschungsmuseum (ZFMK) in Bonn wird auf Einladung der KAP (Kulturelle Aktion und Präsenz) am Donnerstag, 18. Oktober, um 13.30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Bienensterben“ geben und von der Komplexität des Themas, der Erfassung von Daten und möglichen Lösungsansätzen sprechen. Dabei werden auch Vertreter von AVES, Naragora/BNVS, eine Schulbienenpädagogin und die landwirtschaftliche Abteilung der BSTI zu Wort kommen.

Veranstaltungsort ist das Auditorium der Schulgemeinschaft BSTI/landwirtschaftliche Abteilung in St.Vith. Gleichzeitig zum Vortrag wird eine Ausstellung zum Thema „Irrweg Pestizide“ vorgestellt.

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Eintritt frei.

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