Vier Kinder sterben bei Zusammenstoß von Zug und Schulbus

Mindestens vier Kinder sind beim Zusammenprall mit einem Regionalzug westlich der südfranzösischen Stadt Perpignan ums Leben gekommen. | Matthieu Ferri/France Bleu/AP/dpa

Mindestens vier Kinder sind beim Zusammenprall eines Schulbusses mit einem Regionalzug westlich der südfranzösischen Stadt Perpignan ums Leben gekommen. Nach einer vorläufigen Bilanz vom Donnerstagabend wurden 19 Menschen verletzt, davon sieben schwer, wie die Gendarmerie bestätigte.

Staatspräsident Emmanuel Macron sicherte via Twitter maximale Hilfe der Behörden für die Opfer zu. Laut Medien wollte Premierminister Edouard Philippe noch am Abend den Unfallort Millas besuchen. Perpignan liegt am Mittelmeer nahe der spanischen Grenze. Die Polizeipräfektur des Départements Pyrénées-Orientales bestätigte am Abend den Unfall und zahlreiche Opfer, äußerte sich aber nicht zur Zahl der Opfer.

Laut Nachrichtensender Franceinfo war der Zug gegen 16 Uhr an einem Übergang auf den hinteren Teil des Busses geprallt. Wie es zu dem schweren Unfall kam, blieb zunächst offen. Allerdings verlautete, dass es in der Vergangenheit an diesem Übergang bereits mehrere Unfälle gegeben hat. „Der Aufprall war sehr stark“, berichtete eine Frau, die in dem Zug saß. „Wir hatten den Eindruck, dass der Zug entgleist und sich auf die Seite legen wird“, fügte sie laut Regionalzeitung „Independant“ hinzu. Wie am Abend verlautete, befanden sich Teenager im Alter zwischen 13 und 17 Jahren an Bord des Schulbusses. (dpa/belga)