Trend zu trockenen Weinen hält an

Landwirtschaft

Der Trend zu trockenen Weinen ist in Deutschland ungebrochen. Die Qualitätsweinprüfung 2018 ergab nach einer ersten Übersicht, dass der Anteil trockener Qualitäts- und Prädikatsweine von 47 auf 48 Prozent gestiegen ist, wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilte.

„Wir beobachten seit vielen Jahren einen nahezu kontinuierlichen Anstieg bei der Produktion trockener Weine“, erklärte DWI-Geschäftsführerin Reule. Im Jahr 2000 sei lediglich ein Drittel der Weine so eingestuft worden. Allerdings gibt es regional erhebliche Unterschiede bei den Geschmacksrichtungen. Seit 2010 werden durchschnittlich 88 Prozent aller Weine der Qualitätsprüfung unterzogen. Diese erfasst oft bereits einige Weine des aktuellen, meist aber noch Weine des vorangegangenen Jahrgangs. Die nicht der Qualitätsprüfung unterzogenen Weine werden etwa als Landwein vermarktet oder für die Sektherstellung verwendet. (dpa)

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