Sie haben die Haare „schön“: Diese Leute feiern den Vokuhila-Schnitt

Kurios

Dieses Bild ist nicht aus keinem Fotoalbum aus den 80er-Jahren entsprungen, sondern es wurde am Wochenende in Kurri Kurri aufegenommen. | Foto: afp

In Belgien eine grobe stilistische Entgleisung der Achtzigerjahre, im australischen Hinterland ein absolutes Highlight: der Vokuhila-Schnitt.

In Kurri Kurri im Bundesstaat New South Wale sind am Samstag, 24. Februar, über 150 Vokuhila-Träger zum ersten sogenannten Mulletfest zusammengekommen, um sich von Schaulustigen für ihre charakteristische Haartracht bejubeln zu lassen. Ganz nebenbei haben die überzeugten Vokuhila-Träger die fesche Friese als Teil ihres kulturellen Erbes gefeiert. Nirgendwo sonst habe sich der Vokuhila so lange gehalten wie in Kurri Kurri, sagte Festivalorganisatorin Laura Johnson zu AFP. „Wir haben hier Leute, die ihren Vokuhila seit 60 Jahren tragen.“

Der deutsche Name Vokuhila steht für „Vorne kurz, hinten lang“ – und beschreibt damit ziemlich genau, um was es bei dieser als etwas prollig geltenden Haartracht geht. Die Australier bezeichnen den Schnitt mit dem englischen Ausdruck „Mullet“. (afp/calü)

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